PRESSEUNTERLAGEN

Presseführung am Montag, 12. Dezember 2016, 10.30 Uhr!
12.12.2016

Ausstellungseröffnung

Kunst und Kitsch im Archiv

Dienstag, 13. Dezember 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Eröffnung: Landeshauptmann DR. JOSEF PÜHRINGER

Gespräch mit DR. LOTHAR SCHULTES (OÖ. Landesmuseum)
Zu Themen des Sammelns, Hortens und Aufbewahrens

Ausstellungsdauer: 14. Dezember 2016 bis 27. April 2017
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, von 10:00 bis 15:00 Uhr


Werke der bildenden Kunst finden sich in etlichen literarischen Nachlässen und Sammlungen. Sie stehen nicht selten quer zur üblichen Bestandsqualität wie auch zu den Strategien gezielter Erwerbspolitik. Zu zeigen, was meist im Depot verborgen bleibt, ist wesentliches Anliegen der Ausstellung „Kunst und Kitsch im Archiv”. Dabei geht es weniger um den Aspekt einer ästhetischen Wertung als vielmehr um das Zeigen der Vielfalt in - und außerhalb der Archivschachtel.

Im Modell eines Setzkastens werden rund 80 Exponate präsentiert, die Themenfelder eröffnen: Der Dichter wird zum Künstler in anderen Sparten (wie der Malerei, Fotografie, Musik, Bühnenkunst), Autorinnen und Autoren selbst oder ihr literarisches Schaffen sind Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung (als Werkillustration oder Verfilmung), Bestandsbildner zeigen sich in ihrer Sammelleidenschaft u. a. m.
Von Schreibenden, oft Doppel- oder Mehrfachbegabungen, selbst verfertigt, als Geschenk, Erinnerungsgegenstand oder Sammlerstück aufbewahrt, ergänzen Kunstwerke und Objekte manchmal das dichterische Œuvre und bieten neue, mitunter ungewohnte Sichtweisen auf Biografie und Werk ihrer einstigen Besitzer (darunter Adalbert Stifter, Franz Stelzhamer, Enrica von Handel-Mazzetti oder Walter Wippersberg).

Die Ausstellung wurde von Petra-Maria Dallinger, Georg Hofer und Bernhard Judex kuratiert und von Viktoria Schlögl gestaltet. Zur Finissage erscheint ein Begleitband mit Abbildungen und Kommentaren.

Fotos zum Download:
http://www.stifter-haus.at/DE,1002-3,Presseunterlagen

Alle Fotos: StifterHaus/E. Brandl





Pressefrühstück am Montag, 14. November 2016, 10.30 Uhr, StifterHaus
11.11.2016

FRITZ LICHTENAUER
Textbild Zeichnung Fotografie

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Arbeiten aus fünfzig Jahren Schaffen, die eine stete Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Material Sprache sowie mit Strukturen und Linien widerspiegelt. In unterschiedlichen Werkgruppen zusammengefasst ist eine durchgängige Bildsprache Lichtenauers erkennbar: Ordnungssysteme werden geschaffen und wieder aufgelöst, eingeführte Motive abgewandelt, gespiegelt, variiert, verzerrt, in Mustern verdichtet, erneut dekonstruiert. Die entstandenen Arbeiten zeugen von Formwillen und dem Bemühen um Reduktion, sie sind präzise und dennoch spielerisch und lassen Raum für ein assoziatives Betrachten.

Fritz Lichtenauer, geboren am 19.7.1946 in Vichtenstein, Oberösterreich. Lebt in Linz.
1962 bis 2006 im OÖ. Landesdienst tätig. Ab 1975 Redaktion und Gestaltung der Zeitschrift Oberösterreichischer Kulturbericht und redaktionelle Betreuung der Literaturzeitschrift Die Rampe. Mitorganisa¬tion der Literaturreihe Dichte(r)zeit (1992 -1997); 2006 - 2009 Redaktionsmitglied der Kulturzeitschrift Landstrich.
Seit 1968 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie Beteiligung an Ausstellungen visueller Poesie und konstruktiver Kunst im In- und Ausland. Beiträge in Rundfunksendungen und zahlreiche kulturpublizistische Beiträge im OÖ. Kulturbericht.
1973 Staatsstipendium für Literatur. Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und der Grazer Autor/innenversammlung. Reisen u. a. nach Nord- und Südamerika, Ostasien, Australien, Neuseeland


Fotos: StifterHaus/E.Brandl




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