Buch- und Verlagspräsentation Arkade Verlag
18.01.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
KURT GEBAUER:
Rund um die Uhr. Roman
Vorhang auf!. Acht Erzählungen

Lesung mit WALTRAUD STARCK

Moderation: IRENE GEBAUER

KURT GEBAUER, Dr. phil., geboren 1924 in Linz; Besuch des Akademischen Gymnasiums, Hochschulstudium (Germanistik, Geschichte) in Wien und Innsbruck; von 1951 bis 1989 Direktor der Büchereien der Stadt Linz. Nach der Pensionierung Gründung eines Verlages, vor allem zum Zweck der Herausgabe sämtlicher Dichtungen von Franz Stelzhamer. Neben Theaterstücken, die in einem Sammelband zusammengefasst wurden, schrieb er Erzählungen sowie Gedichte und Versdichtungen.

Zum Buch „Rund um die Uhr”:
„Es ist zum Teil die private Geschichte eines Mannes im 20. Jahrhundert. Im Wesentlichen aber dessen Blick auf die zweite Hälfte, die bedeutendste Epoche der Weltgeschichte aufgrund des enormen technischen und naturwissenschaftlichen Fortschritts sowie des radikalen gesellschaftlichen Wandels. Beides wirkt auch auf die Familie der Hauptperson Gustav Volkmann, vor allem hinsichtlich der Beziehung zwischen ihm und seinen zwei Töchtern und dem Lebensgefährten der einen, Gottfried Meiner. Für jene und diesen ist er ein „ewig Gestriger”, was seine Ansicht über die heutige Gesellschaft betrifft”. (Verlagstext)

Zum Buch „Vorhang auf!”:
„Es sind acht Erzählungen. Bei der Erzählung ,Arbeitslos’ geht es um ein Ehepaar, das sich weigert, Arbeit anzunehmen, ,Esra und Martin’ erzählt von der Liebe einer Muslimin und einem Christen, die Erzählung ,Der Pfarrer von …’ handelt von einem für manchen zu wenig glaubenseifrigen Pfarrer, der sich aber als Mensch und Christ bewährt. Weitere Erzählungen sind ,Patchwork’, ,Zwölf Millionen’, ,Vorhang auf!’, ,Der schönste Tag’ und ,Ein Bauer auf Zeit’.” (Verlagstext)

WALTRAUD STARCK, geboren1942 in Wiener Neustadt ist eine österreichische Schauspielerin und Regisseurin. Ab 1973 Ensemblemitglied im „Theater des Kindes”, 1991-2003 Leitung des „Theater des Kindes”, 1999 Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich, 2003 Kulturmedaille des Landes Oberösterreich, 2010 Kulturmedaille der Stadt Linz, ab 2004 freiberuflich Theater für Kinder, Theaterpädagogische Projekte, Mental-Coach.


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Buchpräsentation posthum
23.01.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
WALTER PILAR: Lebenssee ~ ~ ~ ~ Wandelaltar (Ritter Verlag, Klagenfurt)

Lesung: KATHARINA PILAR und FLORIAN TROEBINGER
Einführung: PAUL PECHMANN

WALTER PILAR (1948-2018), Schriftsteller, Zeichner, ”KunstWandWerker & Rauminstallatör” in Linz und Langwies (OÖ). Seit 1968 zahlreiche Lesungen, ”performances”, Aktionen (z. B. bei Sprachsalz/Hall, as Wien, etc.) und Ausstellungen (OK Linz, Kunsthaus Bregenz, Literaturhaus Wien, usw.); Beiträge in Kulturzeitschriften und Anthologien des In- u. Auslandes. Preise und Stipendien u. a.: Oö. Landeskulturpreis für Literatur 1990, A.-Stifter-Stipendium 2003, Österr. Projektstipendium 2012/13, Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz für Literatur 2016. Zwölf Einzelpublikationen.

Zum Buch:
„Mit der vierten Welle von Walter Pilars ,Lebenssee’ findet eine der beeindruckendsten Erschreibungen einer Lebens-Landschaft ihren Abschluss. Zusammen mit dem dritten Band komplettieren die vorliegenden Kapitel „Gesprenge” und „Altarschrein” die Tektonik eines Wandelaltars. Das Buch führt uns u. a. ins Höllengebirge, durch die Trauntalachse und ins Tote Gebirge und kulminiert in einer Dokumentation von Pilars bezugsreicher kinetischer Plastik, dem „Karbach-Hochaltar”, - gleichsam einer profanen Apotheose der Tetralogie. In gewohnter Meisterschaft verwandelt sich Pilar eine Fülle heterogener Textsorten zwischen Fakt und Fiktion an und schöpft aus einem reichen Reservoir noch nicht gehörte poetische Idiome. Die Vielzahl der aus O-Ton-Transkriptionen, historischen Dokumenten, Interviews, Erzählungen, Gipfelbucheintragungen, Lautgedichten u.v.a.m. vernehmbaren Stimmen verweist auf die stupende kulturelle Diversität, die Pilars Dichtrecherche an jenem kleinräumigen Soziotop herausarbeitet, und nicht zuletzt auf die Dynamik von dessen Wandel, der geprägt ist von Verlust und Zerstörung, aber auch von Liberalisierung in kreativen Nischen, immerhin. Mit kritischem Feinsinn, historischer Sorgfalt, mit der Freude an Spielerischem und seinem Zug ins Phantastisch-„Skurreale” schuf Walter Pilar ein singuläres Werk, das regionale Sprachformen als Treibstoff für avancierte poetisch-poetologische Erkundungen einzusetzen versteht. Ein dialektal-dialektisches Bravourstück.” (Verlagstext)

PAUL PECHMANN, Mag. phil, geboren 1964 in Wagna/Südsteiermark. Studium der Germanistik und Klassischen Philologie. Lebt in Graz. Programmverantwortlicher Lektor von Ritter Literatur.



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Literatur aus der Mitte Europas
25.01.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
JAROSLAV RUDIŠ: Nationalstraße. Roman (Luchterhand Literaturverlag)
Aus dem Tschechischen von EVA PROFOUSOVÁ

Lesung mit dem Autor
Einführung: KATJA GASSER (ORF)

JAROSLAV RUDIŠ: geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Prag, Zürich und Berlin und arbeitete u. a. als Lehrer, Journalist und Vertreter einer tschechischen Brauerei in Deutschland. Zuerst schrieb er Erzählungen, Gedichte und Songtexte. „Grand Hotel”, nach „Der Himmel unter Berlin” sein zweiter auf Deutsch erschienener Roman, wurde 2006 verfilmt. Mit seinem tschechischen Verleger hat er darüber hinaus die Band „The Bombers” gegründet. Sein dritter Roman „Potichu” (Die Stille in Prag) wurde in Tschechien von der Kritik begeistert aufgenommen. Bei Voland & Quist erschien 2012 auf Deutsch die Graphic Novel „Alois Nebel”. 2012/13 hatte Jaroslav Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Im Dezember 2013 lief die Verfilmung von „Alois Nebel”, illlustriert von „Jaromír 99”, in den deutschen Kinos an. Zusammen mit „Jaromír 99” gründete er die „Kafka Band”, die mit einer Mischung aus Musik, Literatur und Videokunst durch Mitteleuropa tourt. 2014 erhielt Jaroslav Rudiš für sein Werk den Usedomer Literaturpreis.

Zum Buch:
„Vandam war einer von denen, die es losgetreten haben am 17. November 1989, als unten in der Prager Altstadt auf der Nationalstraße die samtene Revolution ins Rollen kam, die einige Wochen später das kommunistische Regime hinwegfegte. Damals war Vandam ein junger Polizist, ein Vorstadt-Held oben in der Plattenbausiedlung des neuen Prag, die dem Wald abgetrotzt mitten in rauer Natur liegt. Dort oben haben sie als kleine Jungs heimlich Krieg gespielt, dort hat Vandam nach seinem Vater gesucht, wenn der wieder einmal angedroht hatte, er würde sich erhängen, bis er am Ende doch übers Balkongeländer sprang.
Fünfundzwanzig Jahre später wohnt Vandam immer noch in der Plattenbausiedlung seiner Kindheit. Längst ist er kein Held mehr, sondern ein Verlierer: Wegen Gewaltexzessen aus dem Polizeidienst entfernt, prügelt er sich als einsamer Schläger durch Tage und Nächte und hebt im Fußballstadion regelmäßig die rechte Hand zum Hitlergruß.” (Verlagstext)

KATJA GASSER, geboren 1975 in Klagenfurt, dissertierte über Ilse Aichinger und Günter Eich, lebt in Wien als Redakteurin in der Kulturredaktion des ORF-Fernsehens, seit Ende 2008 Leitung des Literaturressorts.


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Zum 150. Todestag Adalbert Stifters
29.01.18 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Vortrag

KARIN S. WOZONIG: Grüße aus der Ferne. Betty Paolis "Deutsche Briefe 1848"

Veranstaltungsschwerpunkt zur Erinnerung an den 28. Jänner 1868

KARIN S. WOZONIG, geboren in Graz; Studium der Fächer Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Germanistik in Wien und Los Angeles. Promotion zum Thema Chaostheorie und Literaturwissenschaft; lehrt am Institut für Germanistik der J. E. Purkyně-Universität in Ústí nad Labem, Tschechien. Forschungsschwerpunkte: Deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur des neunzehnten Jahrhunderts; Österreichische Gegenwartsliteratur; die Literaturwissenschaft und die Naturwissenschaften.

Zum Vortrag:
Grüße aus der Ferne. Betty Paolis „Deutsche Briefe” 1848
Als die Revolution von 1848 aus dem Ruder läuft, schlägt Adalbert Stifter seiner Freundin und Kollegin Betty Paoli (1814-1894) vor, zu ihm nach Linz zu kommen. Paoli lässt aber stattdessen ihre deutschen Kontakte aufleben und zieht in das Herzogtum Anhalt. In Deutschland schreibt sie ihre ersten Beiträge für die 1848 gegründete „Presse”, nämlich vier offene Briefe für das Feuilleton, betitelt „Deutsche Briefe”. Einen davon richtet sie an Adalbert Stifter. In dem Vortrag wird anhand dieser Briefe das persönliche Netzwerk Stifters und Paolis präsentiert, und es werden die gemeinsamen und getrennten geographischen, literarischen und politischen Wege nachgezeichnet, die Betty Paoli und ihre Adressaten von 1848 gingen.

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Zum 150. Todestag Adalbert Stifters
29.01.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Stifter Lesen / Reading Stifter

VANCE BYRD (USA) und Teresa PRÄAUER
Persönliche Stifterlektüren

Veranstaltungsschwerpunkt zur Erinnerung an den 28. Jänner 1868

Ein österreichisch-amerikanisches Gespräch über das Lesen und Arbeiten mit Adalbert Stifter. Vance Byrd, der sich seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit Stifter beschäftigt, wird über seinen Zugang und den der nordamerikanischen Germanistik berichten und vielleicht auch darüber, wie er als amerikanischer Literaturwissenschafter den Weg zum oberösterreichischen Autor gefunden hat. Die in Linz geborene Autorin Teresa Präauer, die auf Einladung von Prof. Byrd auch am Grinnell College in den USA gelehrt hat, wird ihn dazu befragen und außerdem selbst anhand eines Textausschnittes ihre Form der Stifterlektüre Wort-für-Wort praktizieren. Das Publikum ist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

VANCE BYRD ist Associate Professor of German am Grinnell College in Iowa. Sein Forschungsinteresse gilt der literarischen Kultur und der Mediengeschichte von der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Er forscht u. a. zu der Kunst- und Medienform Panorama; Materialität, Gestaltung und Medialität von deutschsprachigen Zeitschriften; und zu den Autoren Kleist, E.T.A. Hoffmann, Droste-Hülshoff und Stifter. Publikationen (Auswahl): „A Pedagogy of Observation: Nineteenth-Century Panoramas, German Literature, and Reading Culture” (Bucknell University Press, 2017); „Family, Intercategorical Complexity, and Kleist’s ,Die Verlobung in St. Domingo’” in „Germanic Review” 92.3 (2017); „,Der Effekt des Drucks’: Droste-Hülshoffs ,Judenbuche’ and Hauff’s ,Morgenblatt für gebildete Leser’” in „Colloquia Germanica” 49.2-3 (2016); „Cultural Legitimacy and Nicolas Mahler’s Autobiographical Comics” in „Novel Perspectives on German-Language Comics” (Lexington Books, 2016); „The Politics of Commemoration in ,Vienna and the Viennese’.” In: „Journal of Austrian Studies” 47.1 (2014).

TERESA PRÄAUER, geboren 1979, ist Autorin und lebt in Wien. Ihr Roman „Für den Herrscher aus Übersee” wurde zur Frankfurter Buchmesse 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet. Im Herbst 2014 erschien der Künstlerroman „Johnny und Jean”, ausgezeichnet mit dem Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. 2016 lehrte sie als S.-Fischer-Gastprofessorin an der FU Berlin, 2017 am Grinnell College in den USA und im Rahmen der Mainzer Poetikdozentur. Buchpreis der Salzburger Wirtschaft und Erich-Fried-Preis 2017. Im Mai 2018 feiert ihr Auftragswerk für das Schauspiel Frankfurt ebendort Premiere.


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Zum 150. Todestag Adalbert Stifters
30.01.18 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Vortrag

WOLFGANG HÄUSLER
"Er ist geworden wie einer der alten Seher und Propheten"
Die Bibel in Adalbert Stifters Leben, Werk und Weltbild

Veranstaltungsschwerpunkt zur Erinnerung an den 28. Jänner 1868

WOLFGANG HÄUSLER, geboren 1946 in St. Pölten, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Dr. phil. 1970. 1983 Universitätsprofessor für Österreichische Geschichte. Bücher zur Geschichte des 19. Jh.s, zuletzt „Ideen können nicht erschossen werden. Revolution und Demokratie in Österreich”, 2017; Bücher zur Geschichte des österreichischen Judentums und zur historischen Landeskunde von Niederösterreich; Studien zu Grillparzer, Hebbel, Nestroy, Freiligrath und Vormärzliteratur. Zu A. Stifter: „Naturwissenschaft, Heilige Schrift und Historie”, in: Jb. Des Adalbert-Stifter-Instituts, Bd. 16 (2009); „Adalbert Stifter und Friedrich Simony entdecken die Alpen”, in: Österreich in Geschichte und Literatur, 53 (2009), ,Welt- und Menschenkunde in Adalbert Stifters Erzählung „Der Waldgänger”, in: Rutengänge. Festgabe für Walter Brunner, 2011.

Zum Vortrag:
„Der Titelsatz bezeichnet die kindliche Bibellektüre des Haideknaben im ,Haidedorf´ Oberplan. Die objektivierte Autobiographie ist eine Erinnerung an die Großmutter, die neben der katholischen Schulbildung die Glaubens- und Weltbildquellen der Bibel erschloss. Der protestantischen Tradition der häuslichen Bibellektüre liegen Druck und Vertrieb der Cansteinschen Bibelgesellschaft zugrunde. Seit dem 18. Jh. kamen zehntausende Lutherbibeln nach Böhmen. Diese Vorstellungswelt zieht sich, ebenso wie Stifters Prägung durch die katholische Aufklärung im Stift Kremsmünster, durch das ganze Lebenswerk. ,Der arme Wohltäter´ in ,Kalkstein´ ist ursprünglich protestantischer Pfarrer, der mit der Bibel als Kopfkissen schläft.
,Bergkrystall´ beschreibt konkret die kontroverse Konfessionssituation in Hallstatt und in der Gosau, mit der Versöhnung im Geist josephinischer Toleranz und der christologischen Weltschau im Sternenhimmel. Die Herkunft des ,Waldgänger’ deckt Stifters Sympathien für das protestantische Pfarrhaus auf. Kepler, mit dem sich Stifter identifizierte, steht hinter dem ,Prokopus´ und der ,Mappe’. Der tragische Konfessionskonflikt des Dreißigjährigen Krieges ist Hintergrund des ,Hochwald’. Altes Testament und die Probleme der zeitgenössischen gesellschaftlichen Stellung des Judentums sind Thema der Erzählung ,Abdias’. Die Vorrede zu den ,Bunten Steinen’ stellt die Frage nach dem ,heiter gelassenen Sterben’ als Sinnerfüllung des Lebens, Summe des ,Sanften Gesetzes’ in Natur und Menschenleben.” (Wolfgang Häusler)


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Zum 150. Todestag Adalbert Stifters
30.01.18 19:30 Uhr - 21:15 Uhr
Lesung

AXEL MILBERG
liest aus Briefen Adalbert Stifters

Achtung: Beschränkte Platzzahl, daher Vergabe von Zählkarten.
Telefonische Anmledung ab 8. Jänner 2018 (0732/7720/11294)
(Keine Gruppenreservierungen möglich!)

Veranstaltungsschwerpunkt zur Erinnerung an den 28. Jänner 1868


Adalbert Stifter sind Briefe selbstverständlicher Teil seines literarischen Werkes. In der Korrespondenz an seinen Verleger Gustav Heckenast, Freunde und auch seine Frau Amalia teilt er sich mit, achtet jedoch auf die Form. Briefe der letzten Jahre entstehen vor dem Hintergrund der schweren Erkrankung des Dichters und Versuchen von Selbstvergewisserung wie Selbststilisierung. Ausgewählte Beispiele stellen Adalbert Stifter im Gedenken an seinen Todestag am 28. Jänner 1868 vor.

AXEL MILBERG, geboren am 1. August 1956 in Kiel, wuchs mit zwei Geschwistern im Stadtteil Düsternbrook auf. Früh war für ihn klar: „Ich werde Schauspieler.” Mit 13 Jahren schrieb er ein Stück über den „Wilden Westen”, er spielte Theater in der Kieler Gelehrtenschule und studierte nach dem Abitur Literatur und Philosophie. Im Mai 1979 Aufnahme in die Otto-Falckenberg-Schule in München. Theaterarbeit in den Münchner Kammerspielen (1981-1997), Film- und Fernsehrollen, Lesungen und zahlreiche Hörbucher.
Auswahl: „Es geschah am helllichten Tag” (1997), „Stauffenberg” (2004), „Das Feuerschiff” (2007), „Die Hebamme” (2013), Zweiteiler: „Pfeiler der Macht” (2014), „Der Liebling des Himmels (2014), „Mat Joubert” (2015), „Letzte Ausfahrt Gera” (2015), „Von Erholung war nie die Rede” (2016), „Liebling - Lass die Hühner frei” (2016), „Berlin Station” (2017). Seit 15 Jahren als Kommissar Borowski im Kieler „Tatort”.
Arbeiten fürs Kino u. a.: „Nach 5 im Urwald” (1995, Regie: Hans-Christian Schmid), „Rossini” (1997, Regie: Helmut Dietl), „Der Campus” (1998, Regie: Sönke Wortmann), „The International” (2009, Regie: Tom Tykwer), „Almanya - willkommen in Deutschland” (2011, Regie: Yasemin Samdereli), „Hannah Arendt” (2012, Regie: Margarethe von Trotta), „Feuchtgebiete” (2013, Regie: David Wnendt), „Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt” (2013, Regie: Bill Condon).
Axel Milberg wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a.: denen der Kunstakademien in München und Berlin, mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis, dem Norddeutschen Filmpreis. Für „Hannah Arendt” erhielt er die silberne „Lola” in der Kategorie „bester Film”. Er lebt mit seiner Familie in München.


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Buchpräsentationen
06.02.18 19:30 Uhr
Johannes Epple „Kalte Sonne. Thriller” (edition a, Salomon);
Peter Marius Huemer „Die Bewässerung der Wüste. Roman” (Sisyphus)

Moderation: Sebastian Fasthuber



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Buch- und Verlagspräsentation Verlag Nina Roiter
08.02.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Roland Luft: Altaussteiger. Krimi
Robert Stähr: Linse

Lesung mit der Autorin und dem Autor



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AutorInnenkreis Linz
12.02.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Lesungen zum Valentinstag

mit Paul Jaeg, Nina Roiter, Claudia Taller und Stephen Sokoloff



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>weiter wachsen<
15.02.18 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Buchpräsentation

Margit Schreiner: „Kein Platz mehr”. Roman (Schöffling & Co)
Lesung mit der Autorin
Moderation: Daniela Strigl



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IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

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(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

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