Entdeckungsreise Literatur - "Im Wilden Westen"
26.09.17 8:00 Uhr - 04.10.17 12:00 Uhr
Kinder im StifterHaus

Entdeckungsreise mit Werkstätten für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren

Ein Projekt im Rahmen der Leseoffensive des Landes Oberösterreich

Anmeldung und Information für Schulen ab 11. September, täglich von 8.30 Uhr bis 13:30 Uhr, Tel.: 0732/7720/11298, c.lehner@stifter-haus.at

Entdecke das StifterHaus und begib Dich auf eine spannende Reise ins Reich der Schrift (OÖ. Literaturarchiv), in die Biedermeierzeit des Adalbert Stifter (OÖ. Literaturmuseum) oder die (Klang-)Welt von Dialekt und Sprache (OÖ. Sprachforschung)! In Geschichten (Seminarraum) und filmischen Experimenten (Galerie) reitest Du als Cowboy durch die Prärie, schleichst als Indianer zur Büffelherde, trägst als Cowgirl den Hut im Nacken und als Squaw Federn im Haar…

Wir laden ein in den Wilden Westen der Literatur!

ANMELDUNG UND INFORMATION:
für Schulen ab dem 11. September
tägl. 8:30 - 14:30 Uhr
Telefon 0732/7720/11298
c.lehner@stifter-haus.at


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Buchpräsentationen Otto Müller Verlag
26.09.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
LEOPOLD FEDERMAIR: Monden - Der Wellen Schatten. Roman (Otto Müller Verlag)
KARIN PESCHKA: Autolyse Wien - Erzählungen vom Ende (otto Müller Verlag)

Lesungen mit der Autorin und dem Autor

Moderation: CHRISTIAN SCHACHERREITER


LEOPOLD FEDERMAIR, geboren 1957 in OÖ, Studium der Germanistik, Publizistik und Geschichte. Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen. 2012 Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung. Lehrt an der Universität Hiroshima. Zuletzt erschienen: „Wandlungen des Prinzen Genji”, Roman, 2014; „Ins Licht”, Erzählungen, 2015; „Rosen brechen - Österreichische Erzählungen”, 2016.

Zum Buch:
„Der Winter rückt näher, das Geld wird knapp. Marie, die androgyne Heldin, findet in einem Haus am Rand einer großen Stadt Unterschlupf. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Autor, wie seine Protagonistin als Schattenexistenz im Monden-Haus unbemerkt im Schrank des Besitzers überwintert, um danach langsam wieder aufzublühen - das liest sich in einer Fülle von feinsinnig beschriebenen Szenen als Entdeckungsreise ins eigene Innere und in die labyrinthischen Netze einer zwischenmenschlichen Beziehung, die ohne Worte auskommen muss. …” (Verlagstext)

KARIN PESCHKA, geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, OÖ, Sozialakademie Linz, lebt seit 2000 in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen für ihren Debütroman „Watschenmann”, 2014: Wartholz Literaturpreis 2013, FLORIANA Literaturpreis 2014 und ALPHA-Literaturpreis 2015. Für „FanniPold” erhielt sie das Elias Canetti Stipendium 2015 und 2016, für „Autolyse Wien” das Adalbert Stifter Stipendium 2016.

Zum Buch:
„Wien? Verloren. Wodurch und warum, ist einerlei. Nicht die Katastrophe an sich ist von Interesse, nicht die Ursachen, die dazu führten, dass Wien zur Ruine geworden ist, zur in sich verschobenen, versetzten Stadt. Der Fokus der Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie? Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung. …” (Verlagstext)

CHRISTIAN SCHACHERREITER, geboren 1954 in Linz, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Autor, Literaturkritiker und Kolumnist der „Oberösterreichischen Nachrichten”, Lehrbeauftragter für Literatur an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, zahlreiche Veröffentlichungen.


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Buch- und Verlagspräsentation Bibliothek der Provinz
28.09.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
HANS EICHHORN: Im Ausgehorchten. Gedichte
FRANZ KABELKA: KALTVIERTEL. Roman
CLAUS DIETER SCHNEIDER: Mitten in der Nacht am Tag. Erzählungen
GERDA SENGSTBRATL: Gelbes Rauschen Bauschen - Oma Thekla hinterher. Kurzprosa
SILVANA STEINBACHER: Pinguine in Griechenland. Roman

Lesungen mit den Autorinnen und den Autoren

Moderation: RICHARD PILS
Musikalische Gestaltung: BERTL MÜTTER (Posaune)

Veranstaltet mit: Bibliothek der Provinz, Weitra


HANS EICHHORN, geboren 1956 in Vöcklabruck, Studium an der Universität Salzburg.
Berufsfischer und Schriftsteller in Attersee und Kirchdorf an der Krems.

FRANZ KABELKA, geboren 1954 in Linz, aufgewachsen in Arbing und Steyr (OÖ), Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg und Dublin, lebt seit 1981 in Feldkirch (Vorarlberg).

CLAUS DIETER SCHNEIDER, geboren 1972 in Vöcklabruck, in Schwanenstadt aufgewachsen. Lebt in Linz und arbeitet im ORF Landesstudio OÖ.

GERDA SENGSTBRATL, geboren 1960, wuchs im Mühlviertel auf, studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik an der Universität Salzburg, in den USA und in Frankreich.

SILVANA STEINBACHER, geboren 1957 in Turin, aufgewachsen in Italien und Salzburg, Schauspielausbildung in Wien, Masterstudium der Politikwissenschaft in Krems, lebt seit 1995 in Linz.

BERTL MÜTTER, geboren 1965 in Steyr, Musiker, Autor und Komponist.


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Buchpräsentation
03.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Olga Flor: Klartraum. Roman (Jung und Jung Verlag)

Lesung mit der Autorin

Einführung: Alexandra Millner


OLGA FLOR, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz. Nach dem Abschluss eines Physikstudiums arbeitete sie im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Romane, Kurzprosa, Essays, Theater- und Musiktheaterarbeiten. Publikationen in Tageszeitungen und Zeitschriften, z. B. Der Standard und Berliner Zeitung; schreibt aktuell auch für den writers’ blog des Literaturhauses Graz. Mitglied der Jury für den Literaturpreis Wartholz 2016 und 2017. Zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt: Anton-Wildgans-Preis 2012, Outstanding Artist Award 2012, Veza-Canetti-Preis 2014.
Jüngste Romane: „Die Königin ist tot”, 2012; „Ich in Gelb”, 2015.

Zum Buch:
„Es ist immer dasselbe mit der Liebe. Oder doch nicht? Ändert sie sich, weil die, die lieben, sich ändern? Und wie sähe eine Liebe heute aus? Wo wäre heute ihr Platz? Zwischen Familie und Karriere, in einer Welt, die einen drängt, seinen Vorteil zu suchen, zu erzwingen, den Nachteil des anderen in Kauf zu nehmen. Ist die Liebe in Zeiten umfassender Ökonomisierung mehr als eine Verhandlungssache, bei der der eine die andere (oder umgekehrt) immer über den Tisch zieht? So wie im Fall von P, unserer Protagonistin, und A - dem Allergeliebtesten, dem Antagonisten? -, die sich das kleine große Glück einer leidenschaftlichen Affäre gegenseitig abringen, als wäre es ein Kampf auf Leben und Tod.
Olga Flor hat einen Liebesroman geschrieben, der so ganz anders klingt als das alte Lied vom Glück und Unglück zu zweit, zu dritt, zu viert usw. Haltlos im Begehren, voller Furor im Leiden, aber ohne jeden Seelenkitsch, schmerzhaft klar und nüchtern. Trost? Der Trost liegt darin, nicht aufzugeben.” (Verlagstext)

ALEXANDRA MILLNER, geboren 1968 in Waidhofen/Thaya, Literaturwissenschafterin und -kritikerin sowie Dramaturgin in Wien.



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Die Lange Nacht der Museen
07.10.17 18:00 Uhr - 08.10.17 1:00 Uhr
18:00 und 19:00 Uhr: Kinderprogramm
Gespielte Geschichten mit Waltraud Starck zum Thema „Im Wilden Westen” für Kinder von 5 bis 10 Jahren

19:30 Uhr: Krimi-Lesung von und mit Manfred Rebhandl aus „Heiß ist die Liebe, kalt ist der Tod”

22:00 Uhr: Spezialführung zu Adalbert Stifters Leben und Werk mit Claudia Lehner

18:00 - 01:00 Uhr früh: Großer Bücherflohmarkt

Veranstaltet mit: ORF

Adalbert Stifters Wohn- und Sterbehaus
Seine letzten 20 Lebensjahre verbrachte Adalbert Stifter (1805-1868) in dem klassizistischen Bau an der Donaulände in Linz. In seiner ehemaligen Wohnung ist heute das OÖ. Literaturmuseum untergebracht.

Das Museum wurde 2013 neu gestaltet. Die Dauerschau spannt einen Bogen von der ursprünglichen Raumnutzung Stifters (Originalmobiliar- bzw. -gemälde) zu einem Querschnitt durch die OÖ. Literaturgeschichte, vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Ticket
Euro 13,- für Erwachsene
Euro 11,- ermäßigt (SchülerInnen, StudentInnen, SeniorInnen, Behinderte und Ö1 Club Mitglieder). In einem begleitenden Booklet werden die teilnehmenden Institutionen vorgestellt und verschiedene „Museumsrouten” angeboten. Ein Bus-Shuttledienst bringt die BesucherInnen in regelmäßigen Intervallen vom „Treffpunkt Museum” (Hauptplatz) auf den einzelnen „Museumsrouten” von teilnehmendem Museum zu teilnehmendem Museum. Der Ticketpreis inkludiert die Fahrt mit den Bussen, den Eintritt in alle Institutionen sowie den Zugang zu den gebotenen Events.


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Die Lange Nacht der Museen - Buchpräsentation
07.10.17 19:30 Uhr - 20:30 Uhr
Manfred Rebhandl: Heiß ist die Liebe, kalt ist der Tod. Ein Kitty-Muhr-Krimi (Haymon Verlag)

Lesung mit dem Autor

MANFRED REBHANDL, geboren 1966, lebt als Autor in Wien. Er schreibt Krimis, Drehbücher, Theaterstücke und Reportagen. Seine Biermösel-Krimis rund um einen kriminalistisch ziemlich unbegabten Ausseer Gendarmen sind Kult. Zuletzt trieb Rebhandls schräger Ermittler Rock Rockenschaub am Wiener Brunnenmarkt sein Unwesen. „Das Schwert des Ostens” (1. Teil der Rockenschaub-Serie) wurde 2012 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet und Mit Gregor Seberg auf die Theaterbühne gebracht. 2016 erschien bei HAYMONtb „Der König der Schweine” als Auftakt zu einer brandneuen Krimireihe, in der Sonderermittlerin Kitty Muhr mit Unterstützung ihres kurdischen Partners Ali Khan Kurtalan auf die Jagd geht: nach Mördern und nach der großen Liebe.

Zum Buch:
„Für Kitty steht der Sommerurlaub an: Kreta oder Ibiza, Yoga oder Testosteronmonster? Die Bikinis sind jedenfalls gekauft, auch wenn die Bikinifigur noch auf sich warten lässt. Doch Reisegefährtin und Freundin Susi macht ihr einen Strich durch die Rechnung und verliebt sich doch tatsächlich in einen Filmproduzenten! Als der sie auch noch in seiner neuesten Schmonzette mitspielen lassen möchte, reicht es Kitty endgültig.
Kitty beschließt: ein Mann muss her! Am besten gleich Ermittlerkollege Ali, dann könnten sie gemeinsam in die Türkei auf Urlaub fahren und die neuen Bikinis würden ihren Auftritt bekommen. Doch Ali hat ganz andere Sorgen: seine ganze Berliner Familie belagert ihn und will ihn unbedingt mit einer seiner jungen Cousinen verheiraten! Kitty muss helfen und ihn aus seiner misslichen Lage befreien.
Zu allem Übel wird auch noch Rufus Lottmann, der Regisseur der besagten Schmonzette, erschlagen im Hinterhof eines Burgerladens aufgefunden. Dass dieser Burgerladen aber nicht nur Fleisch im herkömmlichen Sinne im Sortiment hat, sondern auch junge hübsche Damen aus dem Osten anbietet, ist da nur das Tüpfelchen auf dem i. Kitty und Ali tauchen ein in die Welt des Filmemachers und finden sich zwischen Scheidungskrieg, dunklen Machenschaften und einem unglücklichen Liebesdreieck wieder …” (Verlagstext)



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Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
10.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Gert Jonke: Es singen die Steine. Ein Stück Naturtheater
(Uraufführung Klagenfurt, 1998; Residenz Verlag 1998; Jung und Jung Verlag, 2001)

Lesung (mit Zustimmung des Jung und Jung Verlages): Markus Köhle und Mieze Medusa
Referat: Evelyn Deutsch-Schreiner
Moderation: Klaus Amann

Ein Gemeinschaftsprojekt der Alten Schmiede, Wien, des StifterHauses, Linz, und des Literaturhauses, Graz

„In ‚Es singen die Steine. Ein Stück Naturtheater’ von Gert Jonke (1946 bis 2009) brüllen Felswände, behindern und verweigern sich Wald- und Obstbäume. Die Natur und einige Menschen leisten Widerstand gegen Ausbeutung, Gentechnologie, Überbürokratie und Großkonzerne. Wildgruber, einer, der vom Himmel gefallen ist und über drei Zaubermittel verfügt, versucht vor der drohenden Apokalypse zu helfen. Doch muss er sich auch selber finden. Gert Jonke zählt zu den bedeutenden sprachmächtigen österreichischen Dramatikern, die um die Jahrtausendwende beigetragen haben, die Theaterästhetk in Richtung postdramatisches Theater weiter zu entwickeln. Eine Re-Lektüre nach 20 Jahren zeigt, dass das Stück, das 1998 uraufgeführt wurde, nicht nur thematisch nach wie vor brisant, sondern auch in Dramaturgie und Sprache reizvoller denn je ist.” (Evelyn Deutsch-Schreiner)

GERT JONKE, geboren 1946 in Klagenfurt, gestorben 2009 in Wien. Prosa- und Hörspieltexte sowie, ab den 90ern vermehrt, Arbeiten fürs Theater. Werke u. a.: „Geometrischer Heimatroman”, 1969; „Schule der Geläufigkeit”, Erzählung, 1977; „Erwachen zum großen Schlafkrieg”, Erzählung, 1980; „Der Kopf des Georg Friedrich Händel”, Prosa, 1988; „Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist. Eine Theatersonate”, 1990; „Opus 111. Ein Klavierstück”, 1993; „Chorphantasie. Konzert für Solo-Dirigent auf der Suche nach einem Orchester”, 2003; Auszeichnungen u. a.: Ingeborg-Bachmann-Preis (1977), Erich-Fried-Preis (1997), Großer Österreichischer Staatspreis (2001), Kleist-Preis (2005).

MARKUS KÖHLE geboren 1975 in Nassereith, Studium der Germanistik und Romanistik in Innsbruck und Rom, lebt in Wien. Literarisch, literaturkritisch, -wissenschaftlich und auch als Literaturveranstalter aktiv.

MIEZE MEDUSA, geboren 1975 in Schwetzingen, Studium der Germanistik und Anglistik in Innsbruck, lebt in Wien. Autorin, Poetry-Slammerin, Poetry-Slam-Veranstalterin, Musikerin; Arbeiten fürs Theater.

EVELYN DEUTSCH-SCHREINER, Studium der Theaterwissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Wien; Theaterdramaturgin in Linz und Wien, seit 1999 Professorin für Dramaturgie, Theater- und Literaturgeschichte an der Kunstuniversität Graz. Zahlreiche Publikationen, zuletzt „Theaterdramaturgien von der Aufklärung bis zur Gegenwart”, 2016.


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Zu Mittag bei Stifter
12.10.17 12:30 Uhr - 13:00 Uhr
"Die Zukunft war früher auch besser" (Karl Valentin)*

Humor und Satire:
Dominika Meindl

Es wird serviert: Karfiolcremesuppe

*Copyright: Karl Valentin Erben, c/o RA Fette, München


Lustig zu sein ist mitunter eine durchaus ernste Angelegenheit. Dies wusste nicht zuletzt einer der ganz großen Vertreter der komischen Kunst. Ist es unangebracht, angesichts der Zumutungen des Lebens, in turbulenten Zeiten wie diesen - o tempora, o mores, o ioci! - überhaupt noch etwas spaßig zu finden und zu spotten? Wird die Satire im postfaktischen Zeitalter von der (politischen) Realität nicht gar überboten?

In der aktuellen Mittagsreihe präsentiert das StifterHaus vier AutorInnen, deren Texte Humor und kritisch pointierte Analyse auf vielfältige Weise transportieren: von hintergründig-subtil bis offen-direkt. Zu Gast sind Klaus Oppitz, Fritz Popp, Dominika Meindl und Katharina Riese, die aus bereits Veröffentlichtem, aber auch aus aktuellen Texten lesen werden.

DOMINIKA MEINDL, geboren 1978 in Linz; lebt und arbeitet seit 2006 ebendort als Schriftstellerin, Journalistin, Poetry Slammerin, Moderatorin und Lesebühnen-„Präsidentin”. Gründete 2009 die erste Linzer Lesebühne „Original Linzer Worte”. Betreibt seit 2005 das Blog „Lebensbeichte einer Tugendterroristin” (http://minkasia.blogspot.com); Veröffentlichungen und Rezensionen u. a. in „Schreibkraft”, „Falter”, „Facetten”; Bücher: „In der Heimat der Fußkranken. Liebesgeschichten und Polemiken aus Oberösterreich”, 2011; „Original Linzer Worte”, 2014; „Die Sau. Ein voll arger Heimatroman”, 2015 (Neuauflage); Beiträge in Anthologien; Talentförderungsprämie des Landes OÖ im Herbst 2013.


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AutorInnenkreis Linz
12.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Buchpräsentation
60 Jahre Linzer AutorInnenkreis. Eine Anthologie (verlag Nina Roiter)

Lesungen mit
Hermann Knapp
Erich Josef Langwiesner
Nina Roiter
Damir A. Saračević
Martina Sens
Claudia Taller

Veranstalter: AutorInnenkreis Linz


Der Linzer AutorInnenkreis feierte im Vorjahr sein 60-Jähriges Gründungsjubiläum.
Ein guter Anlass, um mit einer Anthologie wieder einmal Einblick in die Vielfalt des literarischen Schaffens der Mitglieder zu geben. 17 Autorinnen und Autoren haben sich mit Beiträgen beteiligt, wie sie unterschiedlich nicht sein könnten. Von Lyrik über Prosa bis hin zu Aphorismen reicht die Palette. Im Buch findet sich Satirisches, Kritisches, Ernstes, Trauriges und Humorvolles. Kurz gesagt: Es spiegelt die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Schreibenden und ihren Blick auf die Welt wider.

Der Linzer AutorInnenkreis wurde 1956 gegründet. Er blickt demnach auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die sowohl durch die Mitglieder als auch von den historischen und sozialen Gegebenheiten geprägt war und ist. Immer stand aber die Freiheit des Wortes im Mittelpunkt. Diese Tradition wirkt auch heute noch belebend, inspirierend und bereichernd.

Der AutorInnenkreis war und ist unpolitisch (im Sinne von Parteipolitik) aber nicht unkritisch. In ihren Texten nehmen die Autorinnen und Autoren durchaus immer wieder zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Österreich und der Welt Stellung.

Der Linzer AutorInnenkreis ist offen für neue Mitglieder. Er will der Chronistin ebenso eine Heimat bieten wie dem Experimentellen, der Dialektdichterin ebenso wie dem Romancier. Aber auch der Krimischreiberin, dem Märchenerzähler und natürlich dem Lyriker und der Lyrikerin. Anders ausgedrückt: Willkommen sind alle, die an die Kraft des Wortes glauben.

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Buch- und Verlagspräsentation Kremayr & Scheriau
17.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Petra Piuk: Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

Renate Silberer: Das Wetter hat viele Haare. Erzählungen

Lesung mit den Autorinnen

PETRA PIUK, geboren 1975 in Güssing, Burgenland. Lebt in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Ihr Debütroman „Lucy fliegt” wurde mit der Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet. Mit einem Auszug daraus wurde sie zum Floriana Literaturwettbewerb eingeladen. 2016 erhielt sie den Literaturpreis des Landes Burgenland.

Zum Buch:
„Eine schöne Musik, eine heile Familie und eine Liebesgeschichte - das ist das Rezept für einen gelungenen Heimatroman. Schöner und heiler als in Schöngraben an der Rauscher kann die Welt gar nicht sein: heimatverbundene Menschen, ein starkes Wir und eine bevorstehende Hochzeit. Wären da nicht ständig diese Störungen: eine Großcousine, die den Mord in der Familie aufdecken will, eine Moni, die sich in einen Michael verliebt, Figuren, die sich nicht an die Regeln halten, und eine Romanautorin, die mit niederträchtigen Mitteln das glückliche Ende konterkariert.” (Verlagstext)

RENATE SILBERER, geboren 1975 in Braunau/Inn, lebt in Linz. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften war sie als Feldenkraislehrerin in freier Praxis tätig. Ihre Texte wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien (kolik, Jahrbuch der Lyrik, etc.) veröffentlicht. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien, u. a.: Start-Stipendium des BMUKK, Projektstipendium des BKA, Förderungsstipendien der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich, Finalistin beim Literaturpreis Floriana. „Das Wetter hat viele Haare” ist ihr erstes Buch, für eine frühere Fassung der Erzählung „Konrads Umkehrversuch” erhielt sie den Rauriser Förderungspreis.

Zum Buch:
„Eine Beziehung eskaliert, ein Kind wird geboren, eine Spurensuche beginnt: 11 Erzählungen kreisen um die Familien- und Lebensgeschichten der zwei Paare Annemarie und Manfred, Hanni und Karli. Realistische, oft auch traumhafte Momentaufnahmen beleuchten Aspekte ihrer Biografien und folgen den Spuren der Erinnerung. Die Geschichten gleichen Mosaiksteinen: Sie zeigen die Figuren in unterschiedlichen Konstellationen ihres Lebens, erzählen von innerem Aufruhr, ihrem Scheitern, ihrem Aufbegehren und bewegenden Ereignissen. Am Ende entsteht ein neues Bild, zusammengesetzt aus den Splittern der Vergangenheit.” (Verlagstext)



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Stifters Welten: Linz
19.10.17 9:00 Uhr - 20.10.17 17:00 Uhr
Internationale Konferenz

19. Oktober 2017: Vorträge
Friedrich Mayrhofer, Klaus Petermayr. Martin Schaller, Georg Stöger

20. Oktober 2017: Vorträge
Franz Adam, Peter Becher, Arthur Brande, Petra-Maria Dallinger, Georg Hofer, Johannes John, Thomas Peinbauer

Veranstaltet von:
Adalbert Stifter Verein, München
Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich, Linz

Im Kontext der „Stifter-Jahre” 2015 (210. Geburtstag) und 2018 (150. Todestag) veranstaltet der Adalbert Stifter Verein München in Kooperation mit dem Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich interdisziplinäre Tagungen zu den Lebensorten des Dichters; nach Oberplan, Kremsmünster und Wien wird abschließend Linz in den Blick gerückt. Die Konferenz soll sich vor dem Hintergrund von Stadtentwicklung, Landesverwaltung und Alltagsleben in Linz Stifters persönlichem Umfeld, den Interessen seiner späten Zeit und nicht zuletzt den Bedingungen seiner künstlerischen Arbeit widmen.

Donnerstag, 19. 10. 2017
14:00 Begrüßung
14:30 Friedrich Mayrhofer: Linz zur Zeit Adalbert Stifters (1848-1868)
15:00 Georg Stöger: Business as usual? Linzer Umwelt(en) in den 1840er bis 1860er Jahren
15:30 Diskussion
16:00 Kaffeepause
16:30 Martin Schaller: Linz im Blick von außen - Beschreibungen britischer Reisender um die Mitte des 19. Jahrhunderts
17:00 Klaus Petermayr: Musik in Linz zur Zeit Stifters
17:30 Diskussion

Freitag, 20. 10. 2017
09:00 Arthur Brande: Kakteen und Wacholderbeeren - Stifters botanisches Umfeld in Linz
09:30 Thomas Peinbauer: ‚Similia similibus curentur’ - Adalbert und Amalie Stifter in homöopathischem Kontext
10:00 Diskussion
10:30 Kaffeepause
11:00 Johannes John: Das Innenleben von Häusern - Zu Adalbert Stifters Tätigkeit als k. k. Schulrath
11:30 Georg Hofer: Adalbert Stifter und die Linzer Zeitung
12:00 Diskussion
12:30 Mittagspause
14:30 Franz Adam: Stifters späte Poetologie. Anmerkungen zur „Letzten Mappe”
15:00 Peter Becher: Stifters Sterben und Tod
15:30 Petra-Maria Dallinger: Die Witwe Amalie Stifter
16:30 Abschlussdiskussion



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Buchpräsentation
19.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Wilfried Steiner: Der Trost der Rache. Roman

Lesung mit dem Autor

Moderation: Christian Schacherreiter


WILFRIED STEINER, geboren 1960 in Linz, ist seit 1999 künstlerischer Leiter des Posthofs in Linz. Veröffentlichungen u. a.: „Der Weg nach Xanadu”, 2003, „Bacons Finsternis”, 2010, „Die Anatomie der Träume”, Roman, 2015. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik 1989; Rauriser Förderungspreis 1994; Floriana Literaturpreis 2016.

Zum Buch:
„Nacht für Nacht beobachtet Adrian durch sein kleines Fernrohr den Himmel und notiert akribisch den Stand der Jupitermonde. Mit seiner Frau Karin führt er in Wien ein beschauliches, wenig aufregendes Leben. Als Adrians Vater stirbt, löst sich die Erstarrung: Der Hobbyastronom möchte sich endlich seinen großen Lebenstraum erfüllen und auf der Kanarischen Insel La Palma das Gran Telescopio Canarias besichtigen. Als Adrian und seine Frau dort ankommen, erwarten sie Strände schwarzen Lavasands, der gewaltige Roque de los Muchachos, Blüten in allen erdenklichen Farben - und Sara.
Sara ist Ornithologin und verweilt auf La Palma, um die endemischen Vogelarten der Insel zu erforschen. Die gebürtige Chilenin war schon in den 1970ern nach Deutschland gekommen. Während Karin sich die Zeit mit Surfstunden beim attraktiven Ricardo vertreibt, verfällt Adrian immer mehr dem geheimnisvollen Reiz von Sara. Je näher sie sich kommen, desto mehr tut sich ein düsterer Abgrund auf: Was hat die rätselhafte Frau auf La Palma wirklich vor? Und was hat ihre Vergangenheit in Chile damit zu tun?
Am sternenklaren Atlantikhimmel tauchen finstere Ahnungen auf: Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet erzählt Wilfried Steiner die fesselnde Geschichte einer Vergeltung. (…)” (Verlagstext)

CHRISTIAN SCHACHERREITER, geboren 1954 in Linz, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Autor, Literaturkritiker und Kolumnist der „Oberösterreichischen Nachrichten”, Lehrbeauftragter für Literatur an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, zahlreiche Veröffentlichungen.


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Literatur/Geschichte/Wissenschaft um vier
23.10.17 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Buchpräsentation:

Ferdinand Sauter: Durchgefühlt und ausgesaugt. Eine erste quellenkritische Auswahl seiner Dichtungen. Besorgt und mit einem begleitenden Essay versehen von Ludwig Laher

Lesung mit dem Autor

LUDWIG LAHER, geboren 1955, Studium der Germanistik, Anglistik und klassischen Philologie. Lehrer, Übersetzer und Autor von Romanen, Erzählungen, Lyrik, Essays, Hörspielen, Drehbüchern. Seit 1998 freier Schriftsteller, lebt in St. Pantaleon und Wien. Übersetzungen seiner Bücher erschienen auf Englisch, Französisch, Japanisch, Kroatisch, Spanisch. Zahlreiche Literaturpreise: 2011 Nominierung für den Deutschen Buchpreis. Jurymitglied beim Literaturpreis „Ohrenschmaus”. Publikationen u. a.: Herzfleischentartung”, 2001; „Aufgeklappt”, 2003; „feuerstunde”, 2003; „Folgen”, 2005; „Quergasse”, 2005; „Und nehmen was kommt”, 2007; „Einleben”, 2009; „Verfahren”, 2011; „Kein Schluß geht nicht”, 2012; „Bitter”, 2014; „was hält mich”, 2015; „Überführungsstücke”, 2016.

Zum Buch:
„Ein wacher Geist und unverwechselbarer, kompromissloser Mensch - das ist der österreichische Vormärzdichter Ferdinand Sauter. Zu Lebzeiten will er kein einziges Buch veröffentlichen, sogar Adalbert Stifter kann ihn nicht dazu überreden. Seine große Popularität im Wien des 19. Jahrhunderts verdankt er Flugschriften mit seinen Gedichten und der scheinbaren Omnipräsenz in vielen legendären Gastwirtschaften, wo ihm Leute aller Stände andächtig lauschen.
Im Jahr nach Sauters Tod erscheint 1855 die erste, allerdings zensierte Auswahl seiner Texte, von der alle weiteren Herausgeber abschreiben. ,Durchgefühlt und ausgesagt’ ist somit die erste verlässliche Sauter-Edition, da Ludwig Laher bei seiner Auswahl die handschriftlichen Quellen herangezogen hat. Zum Teil bisher unbekannte oder grotesk entstellte Lyrik von erstaunlicher Aktualität tritt, ausführlich kommentiert, vor ihr Publikum.” (Verlagstext)


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Buchpräsentation
24.10.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Marlene Streeruwitz: Das Wundersame in der Unwirtlichkeit. Neue Vorlesungen

Lesung mit der Autorin

Einführung: Klaus Kastberger



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Kinderkulturwoche - Familientag
28.10.17 15:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kinny-Kinny und der Steinriese. Ein Indianermärchen nach Käthe Recheis

mit Ursula Laudacher und Michael Kurz

Für Kinder ab 4 Jahren



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Buchpräsentation:
07.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Markus Köhle & Mieze Medusa (Hrsg.): „Slam, Oida. 15 Jahre Poetry Slam in Österreich” (Lektora)



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OÖ. P.E.N.-Club
09.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr




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Buchpräsentation
14.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Robert Prosser: ”Phantome” (Ullstein)
Lesung mit dem Autor

Einführung: Sebastian Fasthuber



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Rampe-Porträt
20.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Präsentation „Rampe”-Porträt Martin Pollack

Mit Martin Pollack, Christoph Ransmayr und Gerhard Zeilinger



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Buch- und Verlagspräsentation Klever Verlag
21.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Günther Kaip: „Ankerplätze. Ein Journal” und Birgit Schwaner: „Jackls Mondflug” Erzählung
Lesung mit der Autorin und dem Autor

Moderation: Ralph Klever



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Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
28.11.17 19:30 Uhr - 21:15 Uhr
Robert Menasse: „Die Vertreibung aus der Hölle. Roman”

Referat: Konrad Paul Liessmann




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Autorenkreis Linz
30.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr




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Buch- und Verlagspräsentation Arovell Verlag
04.12.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Mit Christian Wiesinger, Hans Naderhirn, Franz Bachleitner, Richard Wall, Irmgard Perfahl, Fritz Popp



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VRÖGL - Vortragsreihe zur öeterreichischen Gegenwartsliteratur
05.12.17 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Christian Schacherreiter: Von älteren Herren und jüngeren Männern. Neuestes von österreichischen Autoren



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Buchpräsentationen
05.12.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Herbert Sklenka „Chamäleonhimmel. Roman”
Felix Wallner „Der große Gstieß” (müry salzmann),

Moderation: Karin Fleischanderl




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Linzer Vorträge
12.12.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Anton-Joseph Ilk: Die Unsterblichkeit der Wildfrauen



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Buchpräsentation
14.12.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Paulus Hochgatterer: Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war (Deuticke)
Lesung mit dem Autor



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IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

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(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

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