Themenschwerpunkt >Suchbild Familie<
Buchpräsentationen:
LUISE MAIER, Dass wir uns haben. Roman (Wallstein Verlag)

HANNA SUKARE
Staubzunge. Roman (Otto Müller Verlag)

Lesungen mit den Autorinnen

Moderation: MIA EIDLHUBER

Lesungen mit den Autorinnen
Einführung: MIA EIDLHUBER ("Der Standard")
Der aktuelle Themenschwerpunkt >Suchbild Familie< des StifterHauses präsentiert Prosatexte, die dem Thema Familie in all ihren Konstellationen, der Suche bzw. dem Wunsch nach einem geglückten Leben innerhalb dieser kleinsten Form sozialer Gemeinschaft auf sehr unterschiedliche Weise nachgehen. Dass die Wirklichkeit oft hinter dem erträumten Ideal zurückbleibt, ist eine Erfahrung, die die Literatur wesentlich anzutreiben scheint.

LUISE MAIER, geboren 1991 in Schardenberg (OÖ), wuchs in Vilshofen auf und lebt heute in Biel. Sie hat am Schweizerischen Literaturinstitut Biel/Bienne studiert. „Dass wir uns haben” ist ihr Debüt.

Zum Buch:
„Dieser Roman ist ein Kammerspiel mit vier Beteiligten. Eine Familie: Mutter, Vater, der Bruder, die kleine Schwester. In kurzen Sequenzen erinnert sich die Schwester an das Familienleben, so alltäglich wie existentiell. Von eindringlichster Nähe ist die Rede und von sprachloser Distanz. Dass es unter der Oberfläche brodelt, lässt sich schnell erahnen. Ein Aufeinanderbezogensein und ein Sich-Verlieren der Familienmitglieder werden diskret sichtbar gemacht, die Sehnsucht nach Zärtlichkeit ebenso wie die Erfahrung von Gewalt. (…).” (Verlagstext)

HANNA SUKARE, geboren 1957 in Freiburg (i. Br.). Kindheit in der Breisgauer Bucht und in Heidelberg, lebt seit der Jugend meist in Wien. Studierte Germanistik, Rechtswissenschaften, Ethnologie. Seit 2001 ist sie freie Autorin. 2008 bis 2011 zahlreiche Recherche-Reisen nach Polen, u. a. auch für den Dokumentarfilm „Klassentreffen”.

Zum Buch:
„Wenn Matthias Röhricht von seinem Job in einem großen Konzern spricht oder zu jeder Dienstreise eine andere Assistentin mitnimmt, vermutet man nichts von seiner streng religiösen Erziehung. Als Erwachsener tut der Sohn eines evangelisch-freikirchlichen Pastors und einer Flüchtlingsfrau aus Polen so, als habe er mit seinen Eltern nichts zu tun. Das Dogma, die Gewalt und das Schweigen, die er als Kind erlebt hat, versucht er zu vergessen. Auch seine Schwester Adele lebte jahrelang distanziert von den Eltern. (…)” (Verlagstext)

MIA EIDLHUBER, Mag., geboren 1971 in Linz, studierte Publizistik und Politikwissenschaften und ist nach ihren Tätigkeiten u. a. für „Profil” und „Die Zeit” seit 2004 beim „Standard” in Wien, seit 2009 Redakteurin im ALBUM.
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