Die Rampe - Porträt Martin Pollack
Vorstellung des Heftes durch den Herausgeber GERHARD ZEILLINGER

Gespräch des Herausgebers mit MARTIN POLLACK

CHRISTOPH RANSMAYR liest seinen Text „Die dritte Stimme. Erzählen mit Martin Pollack"

Ausschnitte aus dem Filmporträt „Die literarischen Reisen des Herrn Pollack” von BJÖRN KÖLZ und GERNOT STADLER (ORF 2017)



Das aktuelle Rampe-Porträt, herausgegeben vom Literaturwissenschaftler und Publizisten Gerhard Zeillinger, bietet eine Fülle unterschiedlicher Zugänge zu Martin Pollacks Schaffen. Neben einer umfassenden Einleitung des Herausgebers zu Leben und Werk des Autors finden sich Beiträge international renommierter Schriftsteller wie Juri Andruchowytsch, Karl-Markus Gauß, Erich Hackl, Josef Haslinger, Claudio Magris, Christoph Ransmayr u. a. als Kollegen und langjährige Weggefährten Pollacks. Daneben widmen sich LiteraturwissenschaftlerInnen und PublizistInnen aus jenen Ländern, die Pollack im Zuge seiner Recherchen bereist hat, der gemeinsamen Zusammenarbeit und aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen. Abgerundet wird das Porträtheft durch zwei unveröffentlichte Texte des Autors und durch zahlreiche Fotografien sowie durch eine reichhaltige Gesamtbibliografie. Damit bietet dieses Rampe-Porträt ein für interessierte LeserInnen sowie für die Forschung aufschlussreiches, vielfältiges Kompendium.

MARTIN POLLACK, geboren 1944 in Bad Hall (OÖ), studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Übersetzer u. a. von Ryszard Kapuściński, Mariusz Wilk, Daniel Odija. Bis 1998 Redakteur des „Spiegel” in Wien und Warschau. Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln (2007), Georg-Dehio-Hauptpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa (2010), Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (2011), Stanisław Vincenz-Preis (2012), Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur (2015). Publikationen u. a.: „Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann”, Wien 2002; „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater”, Wien 2004; „Warum wurden die Stanisławs erschossen?”, Wien 2008; „Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien”, Wien 2010; „Kontaminierte Landschaften”, St. Pölten u. a. 2014; „Topografie der Erinnerung”, Salzburg u. Wien 2016.

CHRISTOPH RANSMAYR, geboren 1954 in Wels (OÖ), lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Sein Werk (zuletzt erschienen „Atlas eines ängstlichen Mannes” und „Cox oder Der Lauf der Zeit”) ist in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Zahlreiche Auszeichnungen.

GERHARD ZEILLINGER, geboren 1964 in Amstetten/NÖ, Literaturwissenschaftler, Historiker und freier Schriftsteller, schreibt u. a. für den „Standard” und „Literatur und Kritik”.
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