Buch- und Verlagspräsentation Klever Verlag
GÜNTHER KAIP: „Ankerplätze. Ein Journal” und BIRGIT SCHWANER: „Jackls Mondflug” Erzählung
Lesung mit dem Autor und der Autorin

Moderation: RALPH KLEVER
GÜNTHER KAIP, geboren 1960 in Linz, 1980 Übersiedlung nach Wien, wo er seit 1991 als freier Autor lebt. Er schreibt lyrische Prosa für Erwachsene (häufig in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern) und poetische Geschichten für Kinder. Im Klever Verlag: „Im Fluss”, 2008; „Im Fahrtwind”, 2010; „Im Rhythmus der Räume”, Proaminiaturen, 2012; „Kiesel”, Gedichte, 2014.

Zum Buch:
„,Ihr solltet euch nicht auf ein Zweitleben verlassen und dass die Länder auf den Sternen ihre Namen behalten werden.’ So die Warnung des ,Einheimischen’, der in Günther Kaips Journal der Heimsuchungen die Ankommenden an ihre Geschichte erinnert, in der sie mitspielen können. Aber: ,Nur die wenigstens können sich daran erinnern, dass sie in der Geschichte mitspielen, die direkt in die Endlosschleife in ihrem Hirn mündet, tausendfach verfeinert, ein sich ständig erweiterndes Kreuzworträtsel, gewichtslos, nicht fassbar.’
Ankerplätze verzeichnen Orte, an denen wir uns verankern könnten. Eine gewisse Rolle spielen dabei der Einheimische, die Masseurin, der Frisör und der Nachbar im Garten, mit dem Gewehr im Anschlag … Erzählt wird die Geschichte unserer Ankunft als Versinken im Tag.” (Verlagstext)

BIRGIT SCHWANER, geboren 1960 in Frankenberg (D), wohnt seit 1984 in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie. Freie Autorin, Journalistin/Sachbuchautorin. Seit 1994 Literaturveröffentlichungen: Hörspiele, szenische Texte, Prosa. Diverse Preise und Stipendien. 2007 erschien die fiktive Flaschenpostsammlung „Lunarische Logbücher”; im Klever Verlag: „Held, Lady, Mops. Improvisation”, 2010; „Polyphems Garten”, Erzählung, 2013.

Zum Buch:
„1655 fällt im Salzburgischen Jakob Koller aus dem Mutterbauch, als Kind einer Abdeckerstochter und Bettlerin und ohne Aussicht auf ein ,rechtschaffenes’ Leben. Seine Mutter, mit der er Almosen sammelnd und stehlend überland zog, wird als Hexe verbrannt, nach Jakob wird vergeblich gefahndet. Der Verschollene aufersteht in den Köpfen seiner
Zeitgenossen - als Phantom ,Zauberer Jackl’, das zum Vorwand für hundert Justizmorde an bettelnden Kindern dient, die sich als Bandenmitglieder Jackls mit dem Teufel verbündet haben sollen ...”. (Verlagstext)
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