Buchpräsentation
CHRISTIAN STEINBACHER: Gräser im Wind. Ein Abgleich (Czernin Verlag)
Lesung mit dem Autor

Moderation: ANDREAS PUFF-TROJAN
CHRISTIAN STEINBACHER, geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 als Autor, Kurator („Für die Beweglichkeit”, „linzer notate” u. a.) und Herausgeber in Linz. Der Autor begann im Umfeld visueller und konzeptioneller Poesie und schreibt heute Gedichte, poetische Prosa, Hörtexte und Essays. Mehrere Auszeichnungen, u. a. der Kulturpreis des Landes Oberösterreich 2006, der Literaturpreis Wartholz 2010 und der Heimrad-Bäcker-Preis 2013. Buchpublikationen seit 1988, seit 2011 hauptsächlich im Czernin Verlag, wo nun auch sein aktuelles Buch als bereits vierter Titel dort erschienen ist. Im Vorjahr brachte das StifterHaus mit „Die Rampe” 3/16 eine von Florian Neuner herausgegebene, umfassende Monografie zum Autor heraus.

Zum Buch:
„Hier blütenweiß, dort makellos, hier scheu, dort voller Grimm, und hier viel Ärger, dort aber der größte. Mit sanfter Ironie nutzt Christian Steinbacher zwei unterschiedliche Übersetzungen von Claude Simons Roman ,Das Gras‘ als Ausgangspunkt seines Textes - und spielt dabei virtuos mit den gefundenen Begriffen. Als ,Abgleich‘ untertitelt der Autor seine neue Prosa. Er nimmt die Differenzen der beiden Versionen in den Blick und entwickelt sie in verschiedene Richtungen weiter. Reflexionen der Unterschiede und ihrer Fokussierungen finden sich ebenso wie ein - Simons Text hinter sich lassendes - Entwerfen von Bildern und Erzählkernen, und manch wortwörtlich nehmende Narretei. Ergänzt wird die zentrale Serie des Abgleichs von sogenannten Unortsbeschreibungen, die etwa an Details aus Persien oder H. C. Artmanns Nördliche Linie andocken.” (Verlagstext) - Nach „Die Treffsicherheit des Lamas” (Haymon, 2004) legt der Autor nach langem wieder einen umfangreicheren Prosaband vor. War sein letzter Gedichtband „Tief sind wir gestapelt: Gedichte” (Czernin, 2014) bereits von Grafiken Josef Bauers begleitet, so sind diesmal Bestandteil mancher Texte Fotografien der Künstlerin Elisa Andessner, die auch anwesend sein wird.

ANDREAS PUFF-TROJAN, geboren 1960 in Wien, Studium der Germanistik, Philosophie und Logistik. Kulturjournalist (Münchner Merkur, Der Standard, Die Presse, Die Welt, Bayerischer Rundfunk, SWR, ORF); zahlreiche Aufsätze zu Literatur, Kunst und Philosophie; Privatdozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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