Zu Mittag bei Stifter
Humor und Satire

KATHARINA RIESE

Es wird serviert: Minestrone
Lustig zu sein ist mitunter eine durchaus ernste Angelegenheit. Dies wusste nicht zuletzt einer der ganz großen Vertreter der komischen Kunst. Ist es unangebracht, angesichts der Zumutungen des Lebens, in turbulenten Zeiten wie diesen - o tempora, o mores, o ioci! - überhaupt noch etwas spaßig zu finden und zu spotten? Wird die Satire im postfaktischen Zeitalter von der (politischen) Realität nicht gar überboten?

In der aktuellen Mittagsreihe präsentiert das StifterHaus vier AutorInnen, deren Texte Humor und kritisch pointierte Analyse auf vielfältige Weise transportieren: von hintergründig-subtil bis offen-direkt. Zu Gast sind Klaus Oppitz, Fritz Popp, Dominika Meindl und Katharina Riese, die aus bereits Veröffentlichtem, aber auch aus aktuellen Texten lesen werden.

KATHARINA RIESE, geboren 1946 in Linz. Seit 1964 lebt sie in Wien. Sie studierte Volkskunde und Kunstgeschichte und promovierte 1983 mit einer Arbeit zur Volksmedizin. Sie ist Mitbegründerin der autonomen Frauenbewegung „AUF” in Wien, Mitbegründerin des „Ersten Wiener Frauentheaters” und konzipierte die Veranstaltungsreihe „Dialekt-Salon” (ÖDA). Ihr Drama „Ein Stück von mir” wurde 1998 im Volkstheater uraufgeführt. Zahlreiche Buchpublikationen, zuletzt „Vilma heiratet ihre Enkelin”, 2010 und „Parcours durch Körper und Gelände. Von Schauplatz zu Schauplatz”, 2017.

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