Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ANSELM GLÜCK: ohne titel (Literaturverlag Droschl, Graz 1984)
Lesung mit dem Autor
Referat: THOMAS EDER
Moderation: KLAUS KASTBERGER

Ein Gemeinschaftsprojekt der Alten Schmiede Wien und
des StifterHauses

„Nach ,stumm’ (edition neue texte, 1977) und ,falschwissers totenreden(t)’ (Suhrkamp, 1981) ist der unter dem Titel ,ohne titel’ 1984 in Heimrad Bäckers edition neue texte erschienene Band eine Bewusstseins-, Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und Vorstellungsprosa. In Wortkaskaden, ausufernden und komplexen Satzverschachtelungen lotet Glück
aus, wie sich über so elementare Vorgänge wie das ,Sehen’, ,Schauen’, ,Vorstellen’, ,Erinnern’ in sprachlicher Form handeln lässt, und mehr noch: wie diese scheinbar vertrauten Vorgänge ins Taumeln geraten, ihrer eingefleischten Gewissheiten entraten.

Rechte Spalte:
,ohne titel’ ist mehr oder minder klar in drei Teile gegliedert, die als sprachliche Zeugnisse einer Selbstexploration des (schreibenden) Individuums zu verstehen sind, das den Zumutungen seiner Umwelt begegnet, indem es die Gewissheit des Beobachteten bis zum Aussichtslosen (darin wohl Beckett ebenso verwandt wie Kafka) untergräbt.” (Thomas Eder)

ANSELM GLÜCK, geboren 1950 in Linz, lebt in Wien.

THOMAS EDER, geboren 1968 in Linz, lebt in Wien.
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