Buchpräsentation
Donnerstag, 31. März 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ANNA MITGUTSCH: Die Annäherung. Roman (Luchterhand Verlag, München)
Lesung mit der Autorin
Einführung: GÜNTHER HÖFLER

Reihe "Lynkeus beobachtet"

ANNA MITGUTSCH, geboren 1948 in Linz. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten, Innsbruck, Großbritannien (Univ. Hull, East Anglia) Seoul, New York, Boston, Amherst College, Oberlin. Lebte viele Jahre als freischaffende Schriftstellerin abwechselnd in Linz und Boston. Sie verfasste zahlreiche literaturwissenschaftliche Publikationen zur anglophonen und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Sie übersetzte Lyrik, u. a. Philip Larkin, verfasste Essays: „Erinnern und Erfinden” (1999), „Die Welt, die Rätsel bleibt”, (2013) und Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet wurden, zuletzt „Haus der Kindheit” (2000) „Familienfest”( 2003), „Zwei Leben und ein Tag” (2007) und „Wenn du wiederkommst” (2010).

Zum Buch:
„Als er wegen eines Schwächeanfalls in ein Krankenhaus eingeliefert wird, spürt Theo, dass er am Ende seines Lebens angekommen ist: Er ist alt und fortan pflegebedürftig, was ihn eine Ohnmacht und Hilflosigkeit spüren lässt, die er bisher nicht kannte. Er zieht Bilanz, ist in Gedanken oft bei seiner früh verstorbenen Frau, deren Sterben er erst jetzt richtig begreift, und er erinnert sich an nicht mehr gut zu machende Versäumnisse, während ihm die Gegenwart und die bisher glückliche Ehe mit Berta aus dem Gleichgewicht geraten. Aber auch dieses letzte Lebensjahr bringt noch einmal Glück und einen Neuanfang durch die junge ukrainische Pflegerin Ludmila, die sein Herz erreicht, wie weder Berta noch seine seit Jahrzehnten entfremdete Tochter Frieda es vermögen. Ludmila wird zu Theos letzter Liebe, sie wird ihm zur Tochter, wie Frieda es nie war. Für Frieda ist Theos liebevoller Umgang mit Ludmila, die Nähe zwischen den beiden, unbegreiflich und schmerzlich. Und doch erfüllt sie seine Bitte und reist in die Ukraine, um Ludmila zu ihm zurückzubringen. Im Gegenzug darf sie zum ersten Mal Einblick in Theos Kriegstagebuch nehmen, von dem sie sich die endgültige Antwort darauf verspricht, ob ihr Vater, entgegen seinen lebenslangen Beteuerungen, sich als Wehrmachtsangehöriger schuldig gemacht hat. (...)” (Verlagstext)

GÜNTHER HÖFLER, geboren 1957, Studium der Germanistik und Romanistik in Graz.
Ao. Univ.-Prof. am Institut für Germanistik der Universität Graz.
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