Buchpräsentation
Donnerstag, 28. April 2015
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

MARTIN POLLACK: Topographie der Erinnerung
Lesung mit dem Autor
Einführung: GEORG RENÖCKL

MARTIN POLLACK, geboren 1944 in Bad Hall, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er ist Übersetzer u. a. von Ryszard Kapuściński, Mariusz Wilk, Daniel Odija. Bis 1998 Redakteur des Spiegel in Wien und Warschau. 2007 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. 2010 wurde er mit dem Georg-Dehio-Hauptpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2012 den Stanisław Vincenz-Preis; Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur, 2015. Publikationen u. a.: „Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann”, Wien 2002; „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater”, Wien 2004; „Von Minsk nach Manhattan. Polnische Reportagen” (Hrsg.) 2006; „Warum wurden die Stanislaws erschossen?”, Wien 2008; „Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien”, Wien 2010; „Kontaminierte Landschaften”, St. Pölten und Wien 2014.

Zum Buch:
„Die wichtigsten Reden und Aufsätze des brillanten Essayisten Martin Pollack erstmals in einem Band: Sie widmen sich so unterschiedlichen Themen wie dem Massaker von Rechnitz in den letzten Kriegswochen, den Wiener ,Reibpartien’, bei denen Juden unter dem Beifall der Bevölkerung die Gehsteige schrubben mussten, dem Mythos Galizien, der polnischen und ukrainischen Nachkriegsgeschichte oder auch der Verstrickung seiner eigenen Familie in den Nationalsozialismus. Immer ist Pollacks Blick scharf und kritisch, immer richtet er sich gegen das bequeme Vergessen. Und immer stellt er die zentrale Frage der Geschichtspolitik: Wie können und müssen wir heute mit dieser Erinnerung umgehen?” (Verlagstext)

GEORG RENÖCKL, geboren 1976 in Linz, studierte in Wien, Paris und Mexiko Germanistik, Französisch und Journalismus. Er lebt heute als freier Journalist in Wien. Bücher: „Die letzten Fleischhauer von Wien”, 2013; „Wien abseits der Pfade”, 2016.
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