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Montag, 2. Mai 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Das Tschechische Zentrum Wien präsentiert:
MARKÉTA HEJKALOVÁ: Der Zauberer aus Peking. Roman (Braumüller Verlag, Wien)
Lesung mit der Autorin
Einführung: MARTIN KRAFL

In Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Wien

MARKÉTA HEJKALOVÁ wurde 1960 in Prag geboren. Sie studierte Finnisch und Russisch, war Redakteurin und in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre als Konsulin und Kulturattaché in der tschechischen Botschaft in Helsinki tätig. Heute ist sie Verlegerin (Hejkal-Verlag) und Übersetzerin (Mika Waltari, Arto Paasilinna). Zudem leitet sie die von ihr 1991 gegründete Buchmesse in Havlíčkův Brod. Ihr schriftstellerisches Werk
umfasst Kurzgeschichten, Sachbücher, ein Kinderbuch und fünf Romane. Ihre Werke wurden bereits ins Russische und Englische übersetzt. Markéta Hejkalová ist im Vorstand des Internationalen P.E.N.-Clubs und Vizepräsidentin des tschechischen P.E.N.-Zentrums.

Zum Buch:
„Drei Frauen, drei Kontinente - drei Schicksale voller Illusionen und Enttäuschungen. Hana, Ende 40 und im mittleren Management eines Prager Krankenhauses tätig, befindet sich beruflich und privat in einer Sackgasse. Als sie erfährt, dass ihr Mann sie betrogen hat und ihm eine Gefängnisstrafe droht, gibt sie den Avancen eines um 15 Jahre Jüngeren nach und flüchtet schließlich nach China. Die etwas ältere Jasmine wird ihres Alters und der Vergänglichkeit ihrer Jugend und Schönheit gewahr und fürchtet um ihre Assistentenstelle in einem berühmten Pekinger Teehaus und um ihren geliebten Zauberer, der bereits mit den jungen Assistentinnen liebäugelt. Die betagte Vlasta musste in den 1950er-Jahren tatenlos zusehen, wie ihr Mann Opfer des stalinistischen Terrors wurde und aus politischen Gründen jahrelang unschuldig im Gefängnis saß. Obwohl ihr Leben vom Zustand des Wartens geprägt ist, ist sie die Einzige, die die Hoffnung nicht aufgibt. Markéta Hejkalovás Roman „Der Zauberer aus Peking” entwickelt sich mit jeder Seite zu einem Panoptikum zwischenmenschlicher Beziehungen, dessen Verstrickungen aufdecken, wie Zufall, Ungerechtigkeit und politische Systeme unser Leben bestimmen.” (Verlagstext)
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