Buchpräsentationen
Mittwoch, 8. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

DANIELA STRIGL (Hrsg.): Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie

EVELYNE POLT-HEINZL, DANIELA STRIGL und ULRIKE TANZER (Hrsg.):
Marie von Ebner-Eschenbach: Leseausgabe in vier Bänden
(beide Residenz-Verlag, Salzburg - Wien)

Vorstellung von Biographie und Werkausgabe mit EVELYNE POLT-HEINZL und ULRIKE TANZER
Anschließend Gespräch mit PETRA-MARIA DALLINGER

Veranstaltet mit: Residenz-Verlag, Salzburg - Wien

DANIELA STRIGL, geboren 1964 in Wien, Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte, Theaterwissenschaft. Essayistin, Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin, seit 2007 am Institut für Germanistik der Universität Wien tätig. Veröffentlichte u. a.:
„ ‚Wahrscheinlich bin ich verrückt …’ Marlen Haushofer - die Biographie” (2009, Erstauflage 2000). Mitherausgeberin der vierbändigen Marie von Ebner-Eschenbach-Leseausgabe im Residenz Verlag (2014/2015), wo auch ihre Biografie zu Marie von Ebner-Eschenbach (2016) erschien.
ULRIKE TANZER, geboren 1967 in Steyr, Studium der Germanistik und Anglistik, 1996-2008 Universitätsassistentin, 2008-2014 Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg. Seit 2014 Leiterin des Brenner-Archivs an der Universität Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Briefedition, Literaturdidaktik. Zuletzt erschienen: „Walter Kappacher - Person und Werk” (Mithrsg., 2013), Mitherausgeberin der vierbändigen Marie von Ebner-Eschenbach-Leseausgabe im Residenz Verlag (2014/2015).
MARIE VON EBNER-ESCHENBACH, 1830 bis 1916. Als genaue Beobachterin und Kritikerin gesellschaftlicher Zustände gilt sie als wichtigste Vertreterin des bürgerlichen Realismus und ist eine Ausnahmeerscheinung im männlich dominierten Literaturbetrieb des 19. Jhs. Am bekanntesten sind u. a. ihre Erzählungen „Božena” (1876), „Lotti, die Uhrmacherin” (1880), die Sammlung der „Dorf- und Schloßgeschichten” (1883 und 1886) sowie der Roman „Das Gemeindekind” (1887).

„Die berühmteste österreichische Schriftstellerin des 19. Jhs. wurde lange nur als ,Dichterin der Güte’ wahrgenommen. Doch sie war viel mehr: Poetische Realistin, Dramatikerin, Aphoristikerin, Fürsprecherin der Emanzipation, Kämpferin gegen den Antisemitismus, Offiziersgattin, Uhrmacherin und ,Reitnärrin’. In der ersten Biografie seit 1920 verfolgt Daniela Strigl Ebner-Eschenbachs Weg von ihrer Geburt im südmährischen Zdislawitz bis zum späten Ruhm.” (Verlagstext zu „Berühmt sein ist nichts …”)

„Die neue Leseausgabe im Schuber verbindet die berühmtesten Werke der Grande Dame der österreichischen Literatur mit kaum bekannten, überraschend modernen Texten und ermöglicht so einen zeitgenössischen Blick auf eine Klassikerin des 19. Jahrhunderts.” (Verlagstext zu M. v. Ebener-Eschenbach: Leseausgabe)
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