Die Rampe - Zwischen (W)ORTEN
Dienstag, 5. Juli 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Präsentation der Rampe 2/16

Aus ihren Texten lesen:
CLAUDIA BITTER
LYDIA HAIDER
ANGELIKA STALLHOFER

Moderation: CLAUDIA LEHNER

Zwischen (W)Orten zu sein kann vielerlei bedeuten. Die AutorInnen dieser RAMPE-Themennummer haben dazu unterschiedlichste Situationen und Geschehnisse ins Bild gerückt: Ob es die Kluft ist, die durch den Weggang eines jungen Menschen vom Dorf in die Stadt, vom Elternhaus in ein selbstbestimmtes Leben entsteht, der Rückblick eines alten Menschen auf seine Jugend in Zeiten von Diktatur und Repression, der Moment, in dem ein Asylsuchender erste Sätze in der Sprache des Zufluchtslandes ausprobiert oder gar der Augenblick, der über Leben oder Tod eines Menschen entscheidet…
Wechselnde Orte und Sprachen sorgen für Auf- und Ausbruch, für Abschied und Neubeginn, für Reisen in die Fremde, ins Innerste.
Zur Präsentation des Bandes lesen Claudia Bitter, Lydia Haider und Angelika Stallhofer.

CLAUDIA BITTER, geboren 1965 in Oberösterreich, Studium der Slawistik und Ethnologie, lebt in Wien, wo sie als Autorin und Bibliothekarin arbeitet, veröffentlicht Prosa und Lyrik sowie Zeichnungen und Collagen, die sie in den Kontext ihrer literarischen Arbeiten stellt. Seit 1991 zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, diverse Preise und Stipendien. Bisher sind drei Prosa- und drei Lyrikbände erschienen, zuletzt: „Fischfliegen - Aus dem Leben der Flügelflosser”, Bibliothek der Provinz 2015. www.claudiabitter.at

LYDIA HAIDER, geboren 1985 in Steyr, lebt in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie, zwei Kinder. Arbeitet an der Dissertation. Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin 2016, Start-Stipendium des BMUKK 2015, nominiert zum Soundout!Award 2014 mit der Performance zu „Kongregation”. Das Romandebüt „Kongregation” erschien 2015 bei Müry Salzmann. Im Herbst 2016 folgt der Roman „rotten”.

ANGELIKA STALLHOFER, geboren 1983 in Villach, aufgewachsen in Seeboden, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Hamburg sowie Literarisches Schreiben am Institut für Narrative Kunst. Seit 2012 Prosa- und Lyrikveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Auszeichnungen u. a.: 2013 Kärntner Lyrikpreis (3. Platz), 2014 Start-Stipendium für Literatur des Bundeskanzleramts, Arbeitsstipendien des Bundeskanzleramts, 2015 mit „Portrait of the artist as a young woman oder unverschämte Sklaven in 11 Kapiteln” unter den Siegertexten des Ö1 Literaturwettbewerbs „Geld und Gier”.

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