Buch- und Verlagspräsentation Otto Müller Verlag
Donnerstag, 22. September 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

LEOPOLD FEDERMAIR: Rosen brechen. Österreichische Erzählungen (Otto Müller Verlag)
KARIN PESCHKA: FanniPold. Roman (Otto Müller Verlag)

Lesung mit dem Autor und der Autorin

Einführung: ARNO KLEIBEL (Verleger)

Veranstaltet mit: Otto Müller Verlag, Salzburg

LEOPOLD FEDERMAIR, geboren 1957 in OÖ, Studium der Germanistik, Publizistik und Geschichte. Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen. 2012 Österreichischer Staatspreis
für literarische Übersetzung. Lehrt an der Universität Hiroshima. Publikationen u. a.: „Adalbert Stifter und die Freuden der Bigotterie”, Essay, 2005; „Buenos Aires, Wort und Fleisch”, 2010; „Die Ufer des Flusses”, 2012; „Die Apfelbäume von Chaville. Annäherungen an Peter Handke”, 2012; „Das rote Sofa”, 2013; „Wandlungen des Prinzen Genji”, Roman, 2014; „Ins Licht”, Erzählungen, 2015.

Zum Buch:
„Leopold Federmair gilt als polyglotter, interkultureller Autor. Seine Romane und Erzählungen spielen in Argentinien, Paris, Mexiko oder Japan. Dabei wird oft seine feste Verwurzelung in der (west)österreichischen Sprache und Kultur übersehen. Seit er Anfang der neunziger Jahre Bücher zu veröffentlichen begann, ist er in seinem Schreiben immer wieder zu dieser Herkunftswelt zurückgekehrt. Mit seinem neuen Erzählband ,Rosen brechen’ zieht Federmair einen vorläufigen Schlussstrich unter seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit den Prägungen durch die österreichische Provinz. (…)” (Verlagstext)

KARIN PESCHKA, geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, OÖ, Sozialakademie Linz, lebt seit 2000 in Wien. Arbeit u. a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen, mehrere Jahre im Bereich Onlineredaktion und Projektorganisation. Publikationen in Anthologien, Kolumnen für oe1.ORF.at. 2008 Kunstbuch „Sterntaler” (mit Michael Hedwig); 2011 Preis der Jury im „Wettbewerb Kürzestprosa”, Schreibwerk Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen für ihren Debütroman „Watschenmann”, 2014: 2013 „Wartholz Literaturpreis”, 2014 „FLORIANA Literaturpreis”, 2015 „ALPHA-Literaturpreis”. Für „FanniPold” erhielt sie das „Elias-Canetti-Stipendium” 2015 und 2016.

Zum Buch:
„(…) Jeden Mittwoch Frauenstammtisch, Blattsalat mit Zanderstreifen in Cornflakespanier, Grappa auf's Haus. Die Pizzeria zwischen Fleischhacker und Bestatter. Links ein tönernes Schwein im Schaufenster, Rauchwurst und Salami, ein Plastikschinken auf einem Teller mit karierten Servietten. Rechts der beleuchtete Kasten mit den Partezetteln, Seidenblumen, eine goldene Urne auf einem weißen Sockel. Im Ort wächst der Leerstand, verstauben die Auslagen. Wiederholen sich ewig gleiche Routinen bis an den Rand des Ertragbaren.” (Verlagstext)
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