Buchpräsentation
Donnerstag, 6. Oktober 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ELISABETH REICHART: Frühstück bei Fortuna. Roman
Lesung mit der Autorin
Einführung: CHRISTIAN SCHACHERREITER

Veranstaltet mit: Otto Müller Verlag, Salzburg

Reihe "Lynkeus beobachtet"
ELISABETH REICHART, geboren 1953 in Steyregg (Oberösterreich), Studium der Geschichte und Germanistik in Salzburg und Wien. Seit 1982 lebt sie, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Japan und den USA, als freie Schriftstellerin in Wien. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, den Anton-Wildgans-Preis, das Adalbert-Stifter Stipendium des Landes Oberösterreich und den Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur. Buchpublikationen u. a.: „Februarschatten”, Roman, 1984; „Komm über den See”, Erzählung, 1988; „La Valse”, Erzählungen, 1992; „Fotze”, Erzählung, 1993; „Sakkorausch”, Ein Monolog, 1994; „Nachtmär”, Roman, 1995; „Das vergessene Lächeln der Amaterasu”, Roman, 1998; „Das Haus der sterbenden Männer”, Roman, 2005; „Die unsichtbare Fotografin”, Roman, 2008; „Die Voest-Kinder, Roman, 2011; „In der Mondsichel und anderen Herzgegenden”, Gedichte, 2013.

Zum Buch:
„Zuerst spalteten wir Atome, jetzt spalten wir Atome und Zellen - die anerkannte Stammzellenforscherin will bei diesem Spaltungswahn nicht länger mitmachen. Sie versucht lieber, missglückte Zellveränderungen ihrer Kollegen rückgängig zu machen, um den Preis des Verschwindens aus der wissenschaftlichen Community. Am Anfang hat Erik das Wort, verunsichert in seiner Liebe zu ihr. Er spürt, dass sie die Zellen mindestens so liebt wie ihn und vielleicht sogar Leo, über den sie nie spricht. Wie mit einem Toten konkurrieren, wie mit Zellen? Sie liebt auch den Wienerwald. Die Lichtspiele, die Vielfalt der Farben, die Zartheit der wilden Blumen. Doch mitten im Märchenwald: Pilze. Schwarze Riesenpilze, am Wegrand aufgereiht wie Wachsoldaten. Die wissenschaftliche Neugier hat ihren Preis. Der ausgelöste Strahlenalarm im Institut lässt Fassaden bröckeln, Beziehungsgerüste zusammenbrechen und ermöglicht neue Sehnsüchte. Liebe in ihrer Vielschichtigkeit, Hass und Angst, eine Natur, die nicht vergisst, Wissenschaft an der Grenze zur Legalität inmitten unserer Gegenwart: alles erfahrbar durch Figuren, die auf ihren Eigenartigkeiten bestehen. Faszinierend und irritierend ermöglichen sie eine andere Neugier auf uns selbst.” (Verlagstext)

CHRISTIAN SCHACHERREITER, geboren 1954 in Linz, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Autor, Literaturkritiker und Kolumnist der „Oberösterreichischen Nachrichten”, Lehrbeauftragter für Literatur an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, zahlreiche Veröffentlichungen, www.christianschacherreiter.blogspot.com.
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