Buchpräsentation
Dienstag, 11. Oktober 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

MARLENE STREERUWITZ: Yseut. Roman
Lesung mit der Autorin
Einführung: GÜNTER KAINDLSTORFER

Veranstaltet mit: S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main

Reihe "Lynkeus beobachtet"

MARLENE STREERUWITZ, geboren in Baden bei Wien. Studium der Slawistik und Kunstgeschichte. Freie Texterin und Journalistin. Freiberufliche Autorin und Regisseurin. Literarische Veröffentlichungen ab 1986. Lebt in Wien, Berlin, London und New York. Literaturpreise u. a. Mara-Cassens-Preis 1996, Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999, Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für „Nachwelt”), Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002, Bremer Literaturpreis 2012, Franz-Nabl-Preis 2015. Publikationen u. a.: „Entfernung.”, Roman, 2006; „Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin.”, Erzählung, 2008; „Kreuzungen.”, Roman, 2008; „Bildgirl. Collagen.”, 2009; „Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn.”, 2010; „Die Schmerzmacherin.”, Roman, 2011; „Ware Mensch.”, 2013; „Nachkommen.”, 2014 und unter dem Pseudonym Nelia Fehn „Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland.”, 2014.

Zum Buch:
„Anstelle einer Autobiographie erzählt Marlene Streeruwitz in ,Yseut.’ von der Reise ihrer Heldin nach Italien, die auch eine Reise in die Vergangenheit wird. Yseut ist auf der Suche nach Antworten. Sie will entscheiden, ob sie nach all den schwierigen Erfahrungen und Versuchen mit der Liebe allein weiterleben will oder ob sie es noch einmal wagen soll. In Italien ist aber nichts mehr so, wie sie es vom Sehnsuchtsland der frühen Reisen in Erinnerung hat. Yseut gerät mitten in den mörderischen Kampf um Macht und Ordnung in einer kleinen Region. Eine alte Aristokratin entpuppt sich als Widerstandskämpferin, ein ehemaliger CIA-Agent bringt Yseut in Gefahr, der Polizeipräsident hält sie für eine Anarchistin, und ein charmanter Mafioso will sie verführen. Als Yseut von dem Schlägertrupp einer militanten Separatistenbewegung bedroht wird, greift sie zur Pistole in ihrer Handtasche. Yseut weiß nicht, was hier gespielt wird, aber sie gibt nicht auf und kämpft mutig. Mitten in den Abenteuern erinnert sich Yseut an ihr vergangenes Leben, das sie hierher geführt hat. Auch diese Reise wird gut ausgehen. Aber wie schon bisher in Yseuts Leben, wird dieser Sieg ganz anders aussehen als erwartet.” (Verlagstext)


GÜNTER KAINDLSTORFER, geboren 1963 in Bad Ischl. Journalist und Autor. Journalistische Tätigkeit u. a.: „Wiener Zeitung” und „Die Presse”, ORF, Deutschlandfunk, Bayerischer Rundfunk, WDR, SWR, Schweizer Radio DRS und 3Sat.
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