Buch- und Verlagspräsentation Klever Verlag
Donnerstag, 13. Oktober 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

BERNHARD SAUPE: Das Einhorn und das Eigentor. Balladen
WALTRAUD SEIDLHOFER: Langsame Figuren. Gedichte
Lesung mit dem Autor und der Autorin
Moderation: RALPH KLEVER

BERNHARD SAUPE, geboren 1976 in Linz, studierte Soziologie in Bielefeld und Wien, wo er als Dichter und wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt” lebt und arbeitet. Im Klever Verlag ist 2010 Bernhard Saupes Debüt „Viersäftelehre”, Gedichte, erschienen.

Zum Buch:
„Der Terminus ,Ballade’ ist in den letzten Jahren zunehmend vor die Hunde gegangen. Assoziierten unsere Urgroßeltern darunter noch selbstverständlich die Blüte der deutschen Kunstballade à la Bürgschaft, Erlkönig, Glocke etc., so zitieren die Kids der Gegenwart ebenso selbstverständlich gängige Ohrwürmer und Rührstücke, die beim aktuellen Euro-Songcontest oder bei DSDS verbraten werden. Erfreulicherweise rehabilitiert Bernhard Saupe aber wieder die klassische Form der Volksballade. Er erzählt Geschichten im Gewand von Liedern, und er tanzt dabei in jeglicher denkbarer Hinsicht aus der Reihe. Milchstau, Liebe und Speichelfäden zählen ebenso zu seinen Themengebieten wie auch Arbeitsklima, Faktenlage und ,Instanz der Konstanz’.”(Verlagstext)

WALTRAUD SEIDLHOFER, geboren 1939 in Linz, 1957 bis 1994 Bibliothekarin. Lebt in Thalheim bei Wels und Linz. Schreibt vorwiegend Lyrik und Prosa. Seit 1961 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, im Rundfunk (ORF, Sender Freies Berlin u. a.), kulturjournalistische Arbeit. Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 1991; Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2000; Heimrad-Bäcker-Preis 2008; Georg Trakl-Preis 2014.

Zum Buch:
„Waltraud Seidlhofer, für ihr Werk zuletzt mit dem Georg-Trakl-Preis 2014 ausgezeichnet, wird zu Recht als bedeutende sprachreflexive wie experimentelle Autorin bezeichnet, die in vielen ihrer Arbeiten bewusst die Grenzen zwischen Lyrik und Prosa fließend werden lässt. Zugleich sind ihre Texte das Ergebnis einer sprachexistenziellen Erforschung jeglicher Verhältnisse von Sprache und Welt. Vorliegende Gedichte folgen den Spuren, Resten und Rissstellen von Ort und Zeit im Kontext von Sprache und Natur und sind dergestalt als konsequente Interventionen und Imaginationen an der ,grenze des bemerkens’, an den ,assoziationen der realität’ zu lesen.” (Verlagstext)
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