Literatur betreiben
Dienstag, 8. November 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Der Wandel im Literaturbetrieb aus der Sicht österreichischer AutorInnen der Generationen 60 plus und 30 plus

Gespräch mit
MARIANNE JUNGMAIER und PETER WATERHOUSE
Moderation: LUDWIG LAHER

Die österreichischen Literaturhäuser haben sich auch 2016 auf ein gemeinsames Herbstprojekt verständigt, eine Enquete zur Literaturvermittlung in Österreich unter dem Titel ‚Literatur - Ideal und Gesellschaft‘ sowie die Anthologie ‚Zwischen Schreiben und Lesen‘. Das Stifter-Haus flankiert die Enquete mit einer kleinen, von Ludwig Laher konzipierten Reihe. In drei Veranstaltungen stehen die Veränderungen im Literaturbetrieb seit den 70er Jahren sowie der je subjektive kritische Zugang von AutorInnen zu den Gegebenheiten des Öffentlichwerdens von Texten zur Diskussion. Der dritte Abend führt einen Autor der älteren und eine Autorin der jüngeren Generation zusammen.

MARIANNE JUNGMAIER, geboren 1985 in Linz, studierte Digitales Fernsehen, Filmwissenschaften sowie Journalismus und absolvierte die Leondinger Literaturakademie. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin betätigt sie sich auch in den Bereichen Film, Fotografie, bildende Kunst. Sie veröffentlichte die Bücher „Die Farbe des Herbstholzes”, 2012; „Harlots im Herzen”, 2014; „Das Tortenprotokoll”, 2015; „Sommernomaden”, 2016.

PETER WATERHOUSE, geboren 1956, studierte Germanistik und Anglistik. Er ist Schriftsteller und Übersetzer aus dem Englischen sowie Italienischen. Sein vielfältiges Werk fand mehrmals besondere Würdigung, etwa durch den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur 2012. Sein aktueller Roman steht auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2016, der am selben Abend (ohne Anwesenheit von Waterhouse) in Wien vergeben wird. Zu Waterhouse‘ bekanntesten Büchern zählen „Sprache Tod Nacht Außen”, 1989; „Prosperos Land”, 2001; „(Krieg und Welt)”, 2006; „Honigverkäufer im Palastgarten und das Auditorium Maximum”, 2010; „Die Auswandernden”, 2016;

LUDWIG LAHER, geboren 1955, studierte Germanistik und Anglistik. Er hat sich neben seiner Autorentätigkeit lange Zeit mit den Rahmenbedingungen für künstlerische Produktion beschäftigt und veröffentlichte u. a. die Romane „Herzfleischentartung”, 2001; „Und nehmen was kommt”, 2007; „Verfahren”, 2011; „Bitter”, 2014; „Überführungsstücke”, 2016.


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