Buchpräsentationen
Montag, 5. Dezember 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

CARINA NEKOLNY: Fingerspitzen. Roman (Edition Meerauge, Klagenfurt)
Einführung: ACHIM ZECHNER

MARKUS MITTMANSGRUBER: Verwüstung der Zellen. Roman (Luftschacht Verlag, Wien)
Einführung: JOHANNA ÖTTL

MARKUS MITTMANSGRUBER, geboren 1981 in Linz, studierte Philosophie an der Universität Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (u. a. kolik, Die Rampe, Podium). Seit 2006 freier Mitarbeiter bei einem Wissenschaftsverlag in Wien. Teilnehmer der Autorenwerkstatt 2015 am Literarischen Colloquium Berlin.
„Verwüstung der Zellen” ist sein Debütroman.

Zum Buch:
„Eine existenzielle Verfallsgeschichte ist immer auch eine körperliche Verfallsgeschichte. In zwei miteinander verknüpften Erzählsträngen berichtet Markus Mittmansgruber in seinem Debütroman ,Verwüstung der Zellen’ vom Niedergang einer Familie. Der Vater, gezeichnet von schwerer, degenerativer Krankheit, spricht seinen Nächsten unter Selbstmorddrohung das Recht auf weitere Besuche ab. Während die Mutter dieses Gebot bedingungslos zu akzeptieren scheint und sich zunehmend isoliert, wird der Sohn von Phantomgeräuschen und Angstgefühlen geplagt; er vermutet ein großes, unausgesprochenes Familiengeheimnis und macht sich auf die Suche …” (Verlagstext)

JOHANNA ÖTTL, Literaturwissenschaftlerin und Literaturvermittlerin in Salzburg und Wien.


CARINA NEKOLNY, geboren 1963 in Linz, Dr. phil., studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Historische Anthropologie, lebt als Schriftstellerin, Redakteurin der Zeitschrift „AUF” und Puppenspielerin in Wien. Sie schreibt Prosa (u. a. „Ausgleichende Gerechtigkeit”, 2012; „Fremdheit und Nähe”, 2013), Hörspiele, Dramolette, Lyrics (Kantaten, Madrigale, Wiener Lieder, Porno Lyrics, Pamphlet Poetry) sowie Kinderbücher.

Zum Buch:
„Der taubblinde Thomas lebt in einer Welt, in der die Finger Augen haben. In einer Welt, die ganz auf Vertrautheit angewiesen und doch nicht leicht zu verstehen ist. Selbst für die Mutter, den Vater und den jüngeren Bruder Toni nicht, mit denen der mittlerweile 18-Jährige auf dem Hof wohnt, mit Kühen, Katzen und einer Streuobstwiese. Ein Ort, an dem Pensionsgäste Erholung suchen, an dem aber auch gearbeitet werden muss. Ein Ort, der Gefahren birgt, für Thomas jedenfalls. Trotzdem möchte niemand, dass er in ein Heim kommt …” (Verlagstext)

ACHIM ZECHNER ist Herausgeber von Sach- und Fachbüchern und seit 2008 Verlagsleiter.
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