Buch- und Verlagspräsentation Müry Salzmann
Dienstag, 17. Jänner 2017
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

LYDIA HAIDER: rotten. Roman
CHRISTINA MARIA LANDERL: Donnas Haus. Roman
(Müry Salzmann Verlag, Salzburg)

Lesung mit den Autorinnen

Moderation: MONA MÜRY (Verlegerin)

Veranstaltet mit: Müry Salzmann Verlag, Salzburg
LYDIA HAIDER, geboren 1985 in Steyr, lebt in Wien. Studierte Germanistik und Philosophie. Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin. Veröffentlichungen in „manuskripte”, „entwürfe", „Die Rampe” etc. 2015 erschien der Aufsehen erregende Roman „Kongregation”.

Zum Buch:
„Das Lager, der Steinbruch, der besudelte Boden. Die Jungen bringen nicht mehr über die Lippen, aus welchem Ort sie stammen. Sie wollen sich nicht erinnern müssen. Ist doch die neue Zeit nicht besser geworden. Im Lager finden sie die Buchrolle. Auf ihr eine Liste von Namen und neben jedem Namen ein Datum. Werden Zeuge, wie von unsichtbarer Hand die einstigen Täter - allesamt Wirte des Landstrichs - in Brand-, Sünd- und Heilsopfer aufgehen.
Auch durch die junge Generation geht der Riss - der Würgeengel schont weder die Unbescholtenen noch die jungen Neonazis. Die jugendliche „Kongregation” verlässt schließlich die Heimat, es kommt zum Exodus - heimlich und doch lautstark. Eine neue Zeit muss anbrechen, ein neues, zweites Gesetz muss her! ,rotten’ fügt sich mit ,Kongregation’ zu einem grandiosen Doppel - zu einem Sprachkunstwerk aus dem Boden der Barbarei und der heiligsten Schriften unserer (Un)kultur.” (Verlagstext)


CHRISTINA MARIA LANDERL, geboren 1979 in Steyr. Sie lebt und arbeitet derzeit als Schriftstellerin und Sozialpädagogin in Berlin. Für ihre Prosa erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr viel beachtetes Debüt „Verlass die Stadt” erschien 2011.

Zum Buch:
„Es ist Oktober, als die Wiener Doktorandin Liz und die Berliner Fotografin Kathy in Donnas Haus ankommen, irgendwo in den Vereinigten Staaten. Die Girls gehen einander aus dem Weg, schließlich sollen die Bruchstellen der Vergangenheit verheilen, und dazu bleibt man am besten allein. Auch Donna, die leicht ungepflegte, aber herzliche Gastgeberin, führt ein solitäres Leben, zu Besuch kommen lediglich die Waltons im Fernsehen. Auf dem Plattenteller drehen sich LPs von Simon & Garfunkel, deren Stimmen fast zu einer verschmolzen sind; eine Fotografie von siamesischen Zwillingen, die auf dem Kühlschrank klebt, verstört und fasziniert zugleich. Allmählich finden die Frauen zueinander.
Und dann kommt der Tag, an dem Liz und Kathy eine Grenze überschreiten. Das Zusammenleben wird auf die Probe gestellt ... ” (Verlagstext)
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