Buchpräsentation
FRANZOBEL: „Das Floß der Medusa. Roman” (Paul Zsolnay Verlag, Wien)
Lesung mit dem Autor

Einführung: ANDREAS PUFF-TROJAN

Reihe "Lynkeus beobachtet"
FRANZOBEL, geboren 1967 in Vöcklabruck, er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Er schreibt Prosa, Lyrik und Theaterstücke. Bücher u. a.: „Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit”, 2002; „Luna Park”, Vergnügungsgedichte, 2003; „Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik”, 2005; „Liebesgeschichte”, 2007; „Österreich ist schön. Ein Märchen”, 2009; „Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind”, 2012; „Yedermann. Oder der Tod steht ihm gut”, 2013; „Steak für alle. Der neue Fleischtourismus”, 2013; „Fadinger oder Die Revolution der Hutmacher”, 2014; „Wiener Wunder”. Kriminalroman, 2014; „Bad Hall Blues”. Eine Oberösterreicherelegie, 2014; „Groschens Grab”, 2015; „Hamlet oder Was ist hier die Frage?”, 2015.

Zum Buch:
„18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen. Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?” (Verlagstext)

ANDREAS PUFF-TROJAN, geboren 1960 in Wien, Studium der Germanistik, Philosophie und Logistik. Kulturjournalist (Münchner Merkur, Der Standard, Die Presse, Die Welt, Bayerischer Rundfunk, SWR, ORF); zahlreiche Aufsätze zu Literatur, Kunst und Philosophie; Privatdozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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