Buchpräsentationen
PETER PAUL WIPLINGER: „Tagtraumnotizen” (Löcker Verlag)
HELMUT RIZY: „Exil / Front / Widerstand. Das Ende des zweiten Weltkriegs in der österreichischen Literatur. Essay" (edition art science)

Lesung mit den Autoren
HELMUT RIZY, geboren 1943 in Linz. Studium der Germanistik und Philosophie, ab 1963 als Journalist (Oberösterreichische Nachrichten, Neues Österreich) tätig. 1965 bis 1968 Aufenthalt in Israel. Danach wieder Redakteur (Neue Zeitung, Volksstimme, Weg und Ziel). Publikationen u. a.: „Hasenjagd im Mühlviertel”, 1995 (2008) und „Im Maulwurfshügel”, 2013. Lebt als Schriftsteller und freier Journalist in Wien und Bad Leonfelden.

Zum Buch:
„Im ersten Jahrzehnt nach dem Ende der Nazi-Herrschaft veröffentlichten österreichische Autorinnen und Autoren Werke, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit der jüngsten Vergangenheit auseinandersetzten, nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen unterschiedlichen Schicksale während dieser Zeit. Abgesehen von jenen, die sich freudig und früh oder erst ein wenig verspätet mit der Reichsschrifttumskammer arrangiert hatten, waren die einen eben aus der Emigration heimgekehrt oder verharrten noch unentschlossen im Exil, hatten selbst physisch und psychisch schwer verwundet die Erlebnisse an der Front noch nicht verwunden oder waren an der ,Heimatfront’ im Widerstand gestanden. So floss in einzelne Werke ganz folgerichtig auch eigenes Erleben ein.” (Verlagstext)

PETER PAUL WIPLINGER, geboren 1939 in Haslach, OÖ, Schriftsteller und künstlerischer Fotograf. Lebt seit 1960 in Wien. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie. Vorwiegend Lyriker. Seine Gedichte wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt und als Gedichtbände publiziert. Zahlreiche Buchpublikationen, zuletzt: „Sprachzeichen”, 2011; „Schattenzeit”, 2013; „Positionen 1960-2012”, 2014.

Zum Buch:
„Der österreichische Schriftsteller Peter Paul Wiplinger ordnet sich in seinen ,Tagtraumnotizen’ und ,Venezianischen Notizen’ keiner wie immer gearteten literarischen Erwartungshaltung und Dramaturgie mehr unter, sondern erzählt in dieser Form der Textierung von seiner realen Erlebniswelt, die bei den ,Venezianischen Notizen’ aus der unmittelbar erlebten Alltagswirklichkeit resultiert und in den ,Tagtraumnotizen’ aus einer Erinnerungswelt, die kaleidoskopartig aus Erinnerungsbildern von frühester Kindheit bis in das Jetzt reicht. Die Texte leben von einer assoziativen Bilderwelt, wobei sich die Bilder in einem eigenen und eigenwilligen Erzählduktus aneinanderreihen und in ihrer Gesamtheit doch eine Einheit bilden.” (Verlagstext)
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