Buch- und Verlagspräsentation Otto Müller Verlag
BIRGIT MÜLLER-WIELAND: „Flugschnee. Roman”
IRIS WOLFF „So tun, als ob es regnet - Roman in vier Erzählungen”

Lesungen mit den Autorinnen

Moderation: ARNO KLEIBEL
BIRGIT MÜLLER-WIELAND, geboren 1962 in OÖ. Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. Schreibt Gedichte, Prosa, Essays, Libretti. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Förderungen (u. a. den Rauriser Förderungspreis, das Adalbert-Stifter-Stipendium) und wurde u. a. mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis, dem Harder Literaturpreis und dem Tübinger Würth-Preis ausgezeichnet. 2015/16 Projektstipendium des Bundeskanzleramtes. Lebt als freie Autorin in München.

Zum Buch:
„Was macht das Glück einer Familie aus? Wenn es - neben vielen Komponenten wie der Abwesenheit von Krankheiten, sicherem Einkommen und dergleichen - gemeinsame Erinnerungen sind, die Zusammenhalt ermöglichen, gemeinsame Vergangenheit, so denkt Lucy an einem Dezembertag in Berlin an keine glückliche Familie. Ihr Bruder Simon ist verschwunden. Das Nachdenken über ihn führt sie zu einem früheren Wintertag ins Haus der Großeltern, an dessen Ende etwas geschah, das den Kindern verschwiegen wurde.
‚Flugschnee’ ist eine Geschichte, die stückweise ihre Facetten enthüllt und ein Familiengeheimnis offenbart, das lange Zeit verborgen wurde.” (Verlagstext)

IRIS WOLFF, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, 2013 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Neben dem Schreiben ist sie im Kulturamt der Stadt Freiburg im Breisgau tätig. Ihr erster Roman „Halber Stein” erhielt den Ernst-Habermann-Preis 2014.

Zum Buch:
„Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die ,Geheime Gesellschaft der Schlaflosen’. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird.
Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege prägen, und von dem Versuch, sich trotz oder gerade wegen des Heimatverlusts der eigenwilligen Figuren eine kulturelle Identität zu schaffen.” (Verlagstext)
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