Verleihung des "neue texte"-Essay-Preises an MANFRED MITTERMAYER

Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise

Lesung HANNE RÖMER / .aufzeichensysteme

(Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis)

 

Laudatio: GEORG OBERHUMER

 

Lesung PETER WATERHOUSE

(Heimrad-Bäcker-Preis)

 

Laudatio: MARTIN KUBACZEK

 

Die Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise wird maßgeblich unterstützt durch eine Förderung des Kulturamts der Stadt Linz gemeinsam mit der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich sowie durch das Bundeskanzleramt der Republik Österreich

Die Heimrad-Bäcker-Preise zeichnen Dichterinnen und Dichter aus, deren Werk im Zusammenhang mit der Literatur zu sehen ist, wie sie Heimrad Bäcker in seiner edition neue texte verlegt hat. Der „neue texte“-Essay-Preis zeichnet herausragende Stimmen auf dem Feld der literarischen Essayistik aus.

 

PETER WATERHOUSE, geboren 1956 in West-Berlin, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Wien. Publiziert Gedichte, Essays, Erzählungen, Theaterstücke und Übersetzungen (u. a. von Michael Hamburger, Gerard Manley Hopkins, Biagio Marin, Andrea Zanzotto). Mitglied der Gruppe „Versatorium“, die Gedichte und theoretische Schriften aus dem Kreis oder weiteren Umkreis der US-amerikanischen l=a=n=g=u=a=g=e poetry erforscht, diskutiert und übersetzt.

Werke u. a. „MENZ“, 1984; „Im Genesis-Gelände. Versuch über Paul Celan und Andrea Zanzotto“, 1998; „(Krieg und Welt)“, 2006; „Der Fink“, 2016; „Equus. Wie Kleist nicht heißt“, 2018.

 

„.aufzeichnensysteme“ bezeichnet eine Schnittstelle von Literatur, visueller und radiophoner Kunst als Autorenschaft von HANNE RÖMER, geboren 1967 (Bad Vilbel), aufgewachsen in Duisburg, Hamburg. Studium (MA 1997) der Druckgraphik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften an der Philipps Universität Marburg / Lahn, seit 2000 in Wien als „.aufzeichnensysteme“ (freie Autorin / Künstlerin).

Werke u. a.: „IM GRÜNEN“, 2017; „Leere in Hülle“, flugschrift, 2014; „Schrei zum Hummel“, 2013; „Seismograph – ein aufzeichnen-system“, 2007; „Das Kommen und Gehen“, 2002.

 

MANFRED MITTERMAYER, geboren 1959, lebt in Oberndorf bei Salzburg. Studium der Germanistik und Anglistik, seit 1984 Lehrtätigkeit an der Universität Salzburg, seit 2012 Leiter des Literaturarchivs Salzburg und Co-Leiter der Rauriser Literaturtage. Autor von Büchern, Aufsätzen und Gestalter von Ausstellungen über Thomas Bernhard, sowie Mitglied des Herausgeberteams der 22-bändigen Thomas Bernhard-Werkausgabe bei Suhrkamp. Zuletzt erschienen: „Thomas Bernhard“, 2015.