VR/Ö/GL 2/20:

Vortrag Franz Huber: Tendenzen im zeitgenössischen Schauspiel

Das Seminar beschäftigt sich mit Fragestellungen, die mit der Programmierung von Spielplänen an österreichischen Theatern zusammenhängen. Welche Tendenzen gibt es im zeitgenössischen Schauspiel? Wie weit kommen österreichische AutorInnen in den Spielplänen vor? Wieviel Welt und Wirklichkeit taucht in neuen Theaterstücken auf? Gibt es eine Pflege der speziellen österreichischen Kultur und Sprache? Welchen Stellenwert hat Theater in unserer Gesellschaft? Was bedeutet der Bildungsauftrag, den z. B. ein Landestheater wie dasjenige in Linz hat, und welche Anstrengungen werden unternommen, ein junges und jugendliches Publikum für Theater zu begeistern? Die Veranstaltung ist der Versuch einer Standortbestimmung, wo das Theater des 21. Jahrhunderts steht.

FRANZ HUBER, geboren und aufgewachsen in München. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Linguistik und Publizistik und schloss das Studium 1982 als Magister Artium ab.
Von 1975 bis 1984 arbeitete er für den Bayerischen Rundfunk, Abteilung Jugendfunk, als Produzent, Regisseur und Lektor der musikalisch-literarischen Sendung „Pop Sunday“.
Er war Dramaturg an zahlreichen Theatern, wie zum Beispiel in Esslingen, Darmstadt und Münster, Theaterkritiker für den Mannheimer Morgen und Headwriter für die Fernsehproduktionsfirma TeleNormFilm in München und Köln. Ab der Spielzeit 1998/1999 war Franz Huber Chefdramaturg am Linzer Landestheater. Seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist er ebendort als Schauspieldramaturg und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit Herbst 2002 unterrichtet er als Dozent an der Anton Bruckner Privatuniversität.