Buchpräsentation

Franzobel: „Rechtswalzer. Kriminalroman“ (Zsolnay), Lesung mit dem Autor

Moderation: Sebastian Fasthuber

FRANZOBEL, geboren 1967 in Vöcklabruck, er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis und 2017 den Nicolas-Born-Preis und den Bayerischen Buchpreis, sein Roman „Das Floß der Medusa“ stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Er schreibt Prosa, Lyrik und Theaterstücke. Bücher u. a.: „Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit“, 2002; „Scala Santa oder Josefine Wurzenbachers Höhepunkt“, 2002. „Luna Park“, Vergnügungsgedichte, 2003; „Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik“, 2005; „Liebesgeschichte“, 2007; „Österreich ist schön. Ein Märchen“, 2009; „Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind“, 2012; „Yedermann. Oder der Tod steht ihm gut“, 2013; „Steak für alle. Der neue Fleischtourismus“, 2013; „Fadinger oder Die Revolution der Hutmacher“, 2014; „Wiener Wunder“. Kriminalroman, 2014; „Bad Hall Blues“. Eine Oberösterreicherelegie, 2014; „Groschens Grab“, 2015; „Hamlet oder Was ist hier die Frage?“, 2015; Das Floß der Medusa. Roman, 2017.

Zum Buch: Der erfolgreiche Getränkehändler und Barbesitzer Malte Dinger ist ein Glückspilz. Als er jedoch unverschuldet in die Fänge der Justiz gerät, steht plötzlich seine ganze Existenz auf dem Spiel. Für den Balkan-Casanova Branko ist das Leben da schon vorbei. Vieles deutet darauf hin, dass er das Opfer abseitiger sexueller Praktiken geworden ist, doch Kommissar Groschen glaubt nicht recht daran. Das Verhältnis Brankos zu der lustig gewordenen Witwe des Bautycoons Hauenstein bringt dann die Machenschaften der neuen rechtsnationalen Regierung ans Licht, die den bevorstehenden Opernball als Propagandaspektakel inszenieren will. Franzobels neuer Krimi spielt in der Zukunft, ist aber brandaktuell. (Verlagstext)

SEBASTIAN FASTHUBER, geboren 1977 in Kirchdorf an der Krems. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien (Dr. phil.). Arbeitet als Literatur- und Musikkritiker vorrangig für die Wiener Stadtzeitung „Falter“. Er lebt mit seiner Familie in Wels und Wien.