Buchpräsentation | Erstpräsentation

Marlene Streeruwitz „Flammenwand.“ (S. Fischer), Moderation: Ernst A. Grandits

MARLENE STREERUWITZ, geboren in Baden bei Wien. Studium der Slawistik und Kunstgeschichte. Freie Texterin und Journalistin. Freiberufliche Autorin und Regisseurin. Literarische Veröffentlichungen ab 1986. Lebt in Wien, Berlin, London und New York. Literaturpreise u. a. Mara-Cassens-Preis 1996, Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999, Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für „Nachwelt“), Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002, Bremer Literaturpreis 2012, Franz-Nabl-Preis 2015. Publikationen u. a.:  „Entfernung.“, Roman, 2006; „Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin.“, Erzählung, 2008; „Kreuzungen.“, Roman, 2008; „Bildgirl. Collagen.“, 2009; „Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn.“, 2010; „Die Schmerzmacherin.“, Roman, 2011; „Ware Mensch.“, 2013; „Nachkommen.“, 2014 und unter dem Pseudonym Nelia Fehn „Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland.“, 2014; „Yseut.“, Roman, 2016; „Das Wundersame in der Unwirtlichkeit.“ Neue Vorlesungen, 2017.

Zum Buch: Stockholm im März. Nach einem schweren Winter hat es immer noch minus 15 Grad, und das Eis knirscht unter Adeles Schritten. Als sie von Einkäufen zurückkehrt, sieht sie ihren Geliebten von weitem das Haus verlassen und geht ihm nach. Je näher sie ihm kommt, desto unsichtbarer wird er. Warum laufen wir immer den gleichen Bildern hinterher? Worauf ist eigentlich Verlass? Und warum muss die Liebe zur Hölle werden? In einer Welt, in der sich die Warteschleife als Wahrheit erweist, bewegt sich Adele auf dem schmalen Grat zwischen Befreiung und Selbstverlust: „Sie durfte sich nicht aus sich selbst verjagen lassen. Sie musste langsam und vorsichtig denken.“
Durch eine verräterische Liebesgeschichte entfaltet sich in Marlene Streeruwitz’ furiosem Roman die Krise der Gegenwart. (Verlagstext)

ERNST A. GRANDITS,Autor, Filmemacher und Journalist, ab 1975 ständiger freier Mitarbeiter des ORF, Redaktions- und Gestaltungsarbeit der Sendereihe „Ohne Maulkorb“, Moderator der ORF-Kultursendung „k 1“ und „10 ½“. 1996 bis 2016 Moderator beim 3sat Kulturmagazin „Kulturzeit“. Beiträge für die TV-Reihe „KUNSTSTÜCKE“. Moderation der Verleihung des alljährlichen Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt in den Jahren