Verlagspräsentation

Verlagspräsentation Otto Müller: Elisabeth Reichart „Mein Geliebter, der Wind“ und Cvetka Lipuš „Komm, schnüren wir die Knochen“; Moderation: Petra Nagenkögel

CVETKA LIPUŠ, geboren 1966 in Eisenkappel. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Slawistik in Klagenfurt. Von 1990 bis 2000, neben Maja Haderlap und Fabjan Hafner, Mitherausgeberin der Kulturzeitschrift „Mladje“. Ab 1995 in den Vereinigten Staaten, Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Universität Pittsburgh. Lebt seit 2009 in Salzburg und schreibt in slowenischer Sprache. „Komm, schnüren wir die Knochen“ ist der sechste Lyrikband der Autorin. (Ü: Klaus Detlef Olof). Ihr Werk wurde bisher u. a. mit dem Preis der Prešeren-Stiftung (2016), dem Österreichichen Staatsstipendium und dem Förderungspreis des Landes Kärnten für Literatur ausgezeichnet.

Zum Buch: In ihrem neuen bildgewaltigen Gedichtband umspielt Cvetka Lipuš mit unverzagtem Humor und Selbstironie Themen der individuellen menschlichen Existenz, deren hoher Anspruch an sich selbst von fragiler Körperlichkeit und allwaltender Schwerkraft konterkariert wird. Die Grundbestandteile des menschlichen Körpers, ihre feste Verbindung, ihre irdische Verankerung lassen die Sehnsucht nach einem Aufschwingen, nach einer Sphäre außerhalb von Raum und Zeit, als schier unerfüllbar erscheinen. (Verlagstext)

ELISABETH REICHART, geboren 1953 in Steyregg (OÖ.), Studium der Geschichte und Germanistik in Salzburg und Wien. Seit 1982 lebt sie als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a.: Österreichischer Würdigungspreis für Literatur, Anton-Wildgans-Preis, Adalbert-Stifter Stipendium des Landes Oberösterreich und Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur. Buchpublikationen u. a.: „Das vergessene Lächeln der Amaterasu“, Roman, 1998 (2014); „Das Haus der sterbenden Männer“, Roman, 2005; „Die unsichtbare Fotografin“,  Roman, 2008; „Die Voest-Kinder“, Roman, 2011; „In der Mondsichel und anderen Herzgegenden“, Gedichte, 2013; „Frühstück bei Fortuna“, 2016.

Zum Buch: Elisabeth Reicharts zweiter Gedichtband beginnt mit einem zärtlichen TROTZDEM, sieht mit EULENAUGEN auf verstörende Zusammenhänge, wird zu einem Zyklus der Elemente, die nicht für sich allein stehen, sondern als untrennbarer Teil von uns selbst aufleuchten, vielschichtig in ihren Funktionen, mythisch verankert. Nach „In der Mondsichel und anderen Herzgegenden“ überzeugt Elisabeth Reichart mit dem vorliegenden Gedichtband erneut als Lyrikerin. (Verlagstext)