Buchpräsentation

Präsentation der 4-bändigen Peter-Rosegger-Leseausgabe, hrsg. von Daniela Strigl und Karl Wagner

DANIELA STRIGL, geboren 1964 in Wien, Literaturwissenschaftlerin. Sie studierte in Wien, promovierte über Theodor Kramer und lehrt seit 2007 an der Universität Wien Neuere deutsche Literatur. Sie publiziert zudem Essays und Kritiken in überregionalen Medien wie Der Standard, Die Presse, FAZ, Die Welt und Literatur und Kritik. Ex-Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis und Jurymitglied u. a. für den Franz-Tumler-Literaturpreis und den Bremer Literaturpreis. Diverse Auszeichnungen u. a. Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik 2001, Berliner Preis für Literaturkritik 2015, Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik 2019.

KARL WAGNER, geboren 1950 in Steyr. Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Wien; dort seit 1976 Assistent, Dozent und a. o. Professor; seit 2003 Ordinarius für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich, 2015 emeritiert.
Promovierte 1978 mit einer Arbeit über Robert Walsers „Der Gehülfe“; Habilitation 1989 mit einer Arbeit über Peter Rosegger und die Öffentlichkeit der Provinzliteratur. Zahlreiche Publikationen und Editionen (F. M. Felder, Adalbert Stifter, P. Rosegger, F. von Saar, R. Walser) zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Zum Buch: Zurzeit gibt es keine seriöse Ausgabe von Peter Roseggers Werken. Einer der bedeutendsten und meistgelesenen österreichischen Schriftsteller steht heute gleichsam ohne Text da – ein Umstand, der nicht nur angesichts der Feierlichkeiten zum 100. Todestag dem Land und seiner Kulturpolitik nicht zur Ehre gereicht. Um dies zu ändern, wurde für die vorliegende Leseausgabe die „Ausgabe letzter Hand“ herangezogen und mit den früheren Drucken verglichen, wichtige Abweichungen werden im Kommentar vermerkt. Die „Ausgewählten Werke in Einzelbänden“ bieten so erstmals für ein breites Publikum eine verlässliche Textfassung dieses großen Klassikers. (Verlagstext)