Publikationen

Die Rampe
Für junge LeserInnen

Hg. vom StifterHaus - Zentrum für Literatur und Sprache in Oberösterreich

51 Seiten

ISBN 3-85487-965-2

€ 6,20
Die Rampe

Nicht umsonst arbeitete Elfriede Czurda Ende der 1970er-Jahre im Lektorat von Heimrad Bäckers edition neue texte, wurzelt doch ihre Sprache in einer mit "experimentell" etikettierten Literatur, der dieser Autorenverlag ein wesentliches Podium war. Sowohl ein spielerischer Zug im Umgang mit Sprachmaterial als auch eine Skepsis gegenüber den sprachlichen Ordnungen, beides Kennzeichen dieser "Neuen Poesie", wurden zum Nährboden für Czurdas künftige Arbeit. Und beide Charakteristika radikalisiert die Autorin seither auf eigene Weise. Im Spielhaften ihrer Gedichte etwa werden einmal aufgestellte Regeln immer wieder gebrochen, Konzepte immer wieder konterkariert. Und die Sprach-Skepsis wird ihr zu einer umfassenden, die letztlich jeden Diskurs ob seiner starr bleiben müssenden Muster beargwöhnt.

...

Noch tritt Literatur an wider das stets drohende Starre von Herr-Schaft und Hierarchie. Eine kompromisslose Spracharbeit wie die Elfriede Czurdas als eine durchaus "hohe", komponierte Kunst, die aber zugleich die Niederungen, den Schutt nicht scheut, ist da ein markanter Beitrag. Wir hoffen mit dieser Ausgabe zu Elfriede Czurda auch darüber hinaus eine lebendige "Literatur als Kunst" mit ihren Ansprüchen den Lesenden näher zu bringen und wünschen den Leserinnen und Lesern viel Interesse.

(Florian Neuner/Christian Steinbacher)

 

Hg. von Florian Neuner und Christian Steinbacher

 

ISBN 3-85487-963-6

153 Seiten

 

€ 10,90
Hörbuch
Hg.: StifterHaus, Zentrum für Literatur und Sprache in OÖ.

Die vorliegende Hörspielfassung von Franz Kains Erzählung Der Weg zum Ödensee ist Auftakt zu einer neuen Projektreihe im StifterHaus. Das Adalbert-Stifter-Institut führt mit dem OÖ. Landesarchiv eine der bedeutendsten Nachlass- und Autografensammlungen Österreichs und möchte mit dieser Initiative Einblick in die Sammlungen geben und sie in zeitgemäßer Form präsentieren.

Das Hörspiel Der Weg zum Ödensee wurde im StifterHaus unter der Regie von Thomas Hinterberger als "Hörtheater" - als Hörspiel zum Zuschauen - uraufgeführt.

 

ISBN 3-900424-51-9

 

€ 9,70
Jahrbuch des Adalbert-Stifter-Instituts
History, Texte, Value. Essays on Adalbert Stifter

Hg. von Michael Minden, Martin Swales, Godela Weiss-Sussex

182 Seiten

ISBN 3-900424-43-8

€ 15,00
Jahrbuch des Adalbert-Stifter-Instituts

106 Seiten

ISBN 978-3-900424-57-2

€ 15,00
Philosophisch-literarische Reihe Briefwechsel zwischen Margret Bilger und Elisabeth Karlinsky

Die vorliegende Publikation bringt aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Margret Bilger und Elisabeth Karlinsky eine Auswahl von rund einem Drittel des vorliegenden Materials.

 

"Es geht in der Korrespondenz zwischen Margret Bilger und Elisabeth Karlinsky viel um Kunst, einige Zeit häufig auch um Politik, kontinuierlich jedoch um Identität, um Gefühle, um Freundschaft, - wenn auch vielleicht um eine nur imaginierte." (Petra-Maria Dallinger)

 

Hg. von Petra-Maria Dallinger

 

ISBN 3-900424-45-4

153 Seiten

 

€ 9,70
Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich Band 10
Bairisch-österreichische Siedlung, Kultur und Sprache in den ukrainisch-rumänischen Waldkarpaten

Hg. von Stephan Gaisbauer und Hermann Scheuringer unter Mitarbeit von Lisa Kollmer und Gertraude Schmitzberger. Mit Fotografien von Hans Kumpfmüller.

479 Seiten

ISBN 3-900424-53-5

 

€ 0,00
Lynkeus
Ein Rund- und Rückblick auf die österreichische Literatur des Jahres 2005

Hg. von Christian Schacherreiter im Auftrag des Adalbert-Stifter-Institutes des Landes Oberösterreich

160 Seiten

ISBN 3-900424-52-7

€ 14,00
Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich Band 9
Band 1: Textteil, Band 2: Kommentarteil

Hg. von Christian Neuhuber

Wien: Praesens Verlag 2006

ISBN 3-7069-0349-0

€ 65,00
Schriftenreihe des Adalbert-Stifter-Institutes Folge 42

Adalbert Stifters Roman Der Nachsommer und weitere Schriften Stifters als Dokumente eines Versuches der Daseinsgestaltung auf der Grundlage naturwissenschaftlichen Forschens

Von Stefan Braun

Naturwissenschaft als Lebensbasis? - In ihrem Titel fragt diese Arbeit, ob jene Wahrheit in ihrer eindringlichsten Bedeutung, die Wahrheit im Kontext des naturwissenschaftlichen Forschens nach ihr, ob solche Wahrheit nicht doch als eine ´Basis zum Leben´ denkbar ist. In Adalbert Stifters Roman Der Nachsommer, so wird behauptet, wurde diese Möglichkeit einmal durchgespielt. ...

Immer schon war klar, dass Stifters Erzählen im weitesten Sinne orientiert ist an naturkundlichen Prinzipien. Schon Hebbel sprach von Stifters "Beschreibungsnatur" - und verurteilte sie als undichterisch. Martin Selge weist darauf hin, dass wenig später die Betonung des naturwissenschaftlichen Moments bei Stifter "die herrschende Meinung über Stifter als ´Dichter des Detail´ ... mit dem Prädikat des Physiologischen in eine positive Richtung lenken" will.

Selge hat also deutlich gemacht, dass der Dichter Stifter in seinem Erzählen naturwissenschaftlich verfährt, dass sein schriftstellerisches Arbeiten sich naturwissenschaftlicher Methoden bedient und er erkennt jenes daraus resultierende "herkömmlich Unpoetische" bei Stifter "als ein neues Poetisches" an. Die vorliegende Arbeit verfolgt - in anreichernder Ergänzung dieser Überlegungen - einen anderen Ansatz, indem sie behauptet, dass viele seiner Werke selbst eine naturwissenschaftliche Botschaft in sich tragen, dass seine Utopie, so restaurativ sie im Übrigen auch sein mag, als Zukunftsmoment das Experiment einer naturwissenschaftlichen menschlichen Existenz in den Raum stellt und konkret durchspielt. (Einleitung)

 

Hg. von Petra-Maria Dallinger

 

ISBN 3-900424-59-4

978-3-900424-59-6

287 Seiten

€ 20,00