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Ausstellungsfinissage

„Beim Schreiben werde ich mir fremd.“ Eugenie Kain (1960–2010)

Begrüßung: Petra-Maria Dallinger; Vorstellung des RAMPE-Porträts 3/20 zu Eugenie Kain mit Beiträgen von Nicole Streitler-Kastberger, Stefan Maurer, Martin Vejvar und Claudia Lehner; Eugenie Kain: Vom Schwimmen in der Donau, Lesung: Erich Klinger

Telefonische Anmeldung erforderlich: 0732-7720-11294

Das RAMPE-Porträt 3/20 der Landeskulturpreisträgerin Eugenie Kain begleitete die Ausstellung „,Beim Schreiben werde ich mir fremd.‘ Eugenie Kain (1960 – 2010)“, die anlässlich des 10. Todestages mit zahlreichen Nachlass-Materialien der Autorin im StifterHaus gezeigt wurde.
Es enthält Texte der Autorin, literaturwissenschaftliche Beiträge zu ihrem Werk, Erinnerungen von Wegbegleitern, ein Interview, zahlreiche Fotografien sowie eine ausführliche Bibliografie.
Ausgewählte Themen ihres Schreibens werden beleuchtet, so das Motiv des Wassers, speziell der Donau (Daniela Bartens, Edit Király), der Stadt Linz (Martin Huber), des Reisens und Gehens (Martin Vejvar), der Arbeitswelt (Stefan Maurer), des Körpers (Lisa Erlenbusch) und des Klangs/der Musik (Claudia Lehner).
Ausführlich wird auf die Poetik ihres Schreibens (Nicole Streitler-Kastberger), ihre journalistische Arbeit (Erich Klinger), ihre Einbettung im Literaturbetrieb (Regina Pintar) und ihren literarischen Nachlass (Petra-Maria Dallinger) eingegangen.
Neben persönlichen Erinnerungen (Ulrich Fuchs, Erich Hackl, Cornelius Hell, Katharina Kain, Edith Stauber) und einem Gedicht in memoriam Eugenie Kain (Elisabeth Reichart) sind vor allem die literarischen Texte der Autorin erwähnenswert, unter anderen die erstmals publizierte Erzählung „Endstation Nasßzone“, für die Kain den Max-von-der-Grün-Preis für Literatur zur Arbeitswelt der Arbeiterkammer Oberösterreich 1982 erhielt.