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Zu Mittag bei Stifter

Präsentation "Rampe"-Themenheft 2/21

mit Julia Costa

Moderation: Helmut Neundlinger

 

Die RAMPE 2/2021 nah:fern versammelt ausgewählte Prosa und Lyrik zeitgenössischer deutschsprachiger AutorInnen zum Spannungsfeld von Nähe und Ferne. Andrea Winkler formuliert treffend in ihrem Vorwort: „Es kann zwischen Menschen keine Nähe geben ohne ein Maß an Ferne; fehlt Ferne in der Nähe, bleibt nur pures Verschlungensein, pures Aufgehen im andern und damit der Verlust genau von dem, was in der Nähe gesucht wird, nämlich Beziehung.“ Die von Katja Gasser, Helmut Neundlinger und Andrea Winkler jurierten Erzählungen und Gedichte stammen von Claudia Bitter, Julia Costa, Andrea Doneu, Andrea Drumbl, Raoul Eisele, Thomas Gföllner, Ilse Kilic, Karl Johann Müller, Hermann Niklas, Klaus Papula, Sigune Schnabel, Eva Schörkhuber, Martina Sens, Rolf Gregor Seyfried, Susanne Toth und Richard Wall.

JULIA COSTA, 1989 in Innsbruck geboren, aufgewachsen in Zug und Bern. Schreibt, liest und singt lyrische Texte, Gedichte und schweizerdeutsche Lieder. Daneben arbeitet sie als Schulassistentin für Kinder mit Beeinträchtigungen. 2019 Startstipendium für Literatur der Abteilung für Kunst und Kultur des Bundeskanzleramts Österreichs, regelmäßig Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, aktuell Arbeit an ersten längeren Texten. In der RAMPE 2/2021 wurde der Beginn ihres Langgedichtes hier (die Monate Januar bis März) abgedruckt.

HELMUT NEUNDLINGER, geboren 1973, aufgewachsen in Eferding (OÖ.), lebt seit 1992 in Wien. Studium der Philosophie und Germanistik. Arbeitet als Autor, Literaturwissenschaftler und Musiker. Zuletzt erschienen die Lyrikbände „Tagdunkel“ (2011) und „Die Gerüche des Meeres und der Eingeweide“ (2017). 2018 erschien im Müry Salzmann Verlag das Prosadebüt „Eins zwei Fittipaldi“.