Literatur im StifterHaus Folge 6

Strömungen

Die Donau in der Literatur

Publikation zur Ausstellung in der Galerie im Stifterhaus, 28. September bis 28. Oktober 1994

Hg. vom Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich

Linz 1994

99 Seiten

Zwei Linien verfolgte die Ausstellung, zwei Strömungen sind es, die auch im Katalog zur Ausstellung manche andere anreißen wollen. Die Donau als Wasserstraße: Die Zahl der Reiseberichte geht ins Uferlose, nachzulesen in den Aufzeichnungen passionierter Abenteurer und Privatreisender, in den Tagebüchern und Briefen von Schriftstellern.
Um den Nationalismus mit all seinen Implikationen kreist die zweite Strömung. Die zahlreichen Verbrechen gegen Juden hinterlassen eine Blutspur entlang der Donau, die immer wieder in Mauthausen mündet, jenem Mahnmal, das besonders die österreichische Nachkriegsliteratur aufschreien lässt.

Inhalt

  • Susanne Schaber/Erich Brandl: Strömungen. Die Donau in der Literatur – ein Ausstellungskonzept
  • Elias Canetti: Masse und Macht (Auszug): Der Fluß
  • Claudio Magris: Donau und Post-Donau
  • Dietz-Rüdiger Moser: Literatur am Strom
  • Susanne Schaber: „Die große Donau wider Leibschmerz und Durchfall ist ein etwas heroisches Mittel“. Die Donau im Spiegel des Reiseberichts
  • Erich Brandl: Strom des Vergessens – Fluß des Erinnerns
  • Andreas Dusl: Wien am Inn. Ein etymologischer Essay
  • Reinhold Aumaier: Kindheit am Wasser
  • Christoph Janacs: Schlögen
  • Richard Wall: Selbstgespräche und Zweiradsequenzen über die asphaltierte Mond-Oblate (Auszug)
  • Strömungen. Die Donau in der Literatur – Textsammlung
  • Bibliographie
  • Biographien
  • Quellenverzeichnis
  • Impressum
€ 7,00