Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich Band 14

ÜBERGANG

Kommunikation in der Stadt und an ihren Rändern

Hg. vom Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich und dem Oberösterreichischen Volksliedwerk durch Stephan Gaisbauer und Klaus Petermayr. Mit Fotos von Sabine Köstler und Hans Kumpfmüller.

212 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Audio-CD

ISBN 978-3-900424-85-5

Der vorliegende ÜBERGANG erscheint als vierter Band einer Reihe von „-GÄNGEN“, die in Zusammenarbeit zwischen dem OÖ. Volksliedwerk und dem StifterHaus, Bereich OÖ. Sprachforschung, entstanden sind. Anders als die voraus­gehenden Publikationen GRENZGANG, TIEFGANG und HÖLLGANG beruht der ÜBERGANG nicht auf Feldforschungen in peripheren ländlichen Gebieten Oberösterreichs, vielmehr liegt unser Augenmerk dieses Mal auf dem urbanen Bereich des Ballungsraums von Linz und seiner geografischen, aber auch sozialen und kulturellen Ränder. Die Kommunikation in der Stadt war auch Gegenstand eines Symposions, das unter dem Titel „lingvo linz“ im September 2009 im StifterHaus statt­gefunden hat. Dieser Band versammelt nun zum größten Teil jene Beiträge, die anlässlich dieser Tagung vorgetragen wurden.
Seit Beginn der Schriftenreihe wurden auch künstlerische Beiträge eingebunden. Dieser Tradition folgend, wird der ÜBERGANG von literarischen Arbeiten der Autoren Walter Kohl, Günter Hochegger, Hans Kumpf­müller und Andreas Weber eröffnet und durch zwei fotografische Zyklen von Sabine Köstler und Hans Kumpfmüller mit Bildern aus Linz ergänzt.

Inhalt:

  • Walter Kohl: Drinks an der Tanke. Ein Zustandsbericht
  • Günter Hochegger: Die Quártl der Gáschierer, Soárgtragergschichtn
  • Andreas Weber: A-4030 Linz. Pichling
  • Hans Kumpfmüller: Engel mit Schwimmflügel oder Saitenblicke auf den Trommelfell-aufunddavonschwimmer oder Die Landstraße als unmusikalisches Feuchtbiotop
  • Hans Kumpfmüller: linzer palmenlaub
  • Klaus Petermayr: „Finger weg von meiner …“ Kennmelodien der Linzer Tankstellenshop-Kundschaft
  • Andreas Lindner: Zur Begräbnismusik auf Linzer Friedhöfen
  • Thomas Northoff: Lautlos rufen: Text-Graffiti als Kommunikationsversuch
  • Barbara Schmidt: „I cry because its hurt.“ Häuslschmierage in Linzer WCs
  • Michael Ebner, Georg Kehrer, Stephan Pointner, Julian Sommergruber und Katrin Weidinger: „Heeey… Grüß Gott“ – Das Grußverhalten der Linzer, eine etwas andere Studie
  • Magdalena Puchberger: Ein Gartenparadies zwischen Himmel und Hölle. Garten und Versorgung in Linz
  • Hermann Scheuringer: Bäuerliches Linzerisch – Autochthoner Basisdialekt als städtisches Exotikum
  • Helga Prühlinger: Die Auswirkungen von Migration und Flucht auf die Identitätsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen
  • Barbara Gusenbauer: Mehrsprachige Ballungsräume. Maßnahmen zur frühen Sprachförderung in den österreichischen Kindergärten
  • Gaspard Nyungura und Stephan Gaisbauer: „Du sprechen – ich verstehe“. Aspekte der Mehrsprachigkeit am Beispiel afrikanischer Migranten
  • Rupert Hochholzer: Sprachbiographische Erhebungen im Kontext der Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Manfred Michael Glauninger: Zwischen Hochdeutsch, Dialekt und Denglisch. „Innere Mehrsprachigkeit“ und urbane Kommunikation am Beispiel der Jugendlichen im Ballungsraum Wien
  • Sabine Köstler: Arbeitsplätze /01
  • Johans Kronschläger: STEINREICH. Der Schrei nach Linzer Augen
€ 19,80