Buchpräsentation

PETER HENISCH, Siebeneinhalb Leben (Deuticke)

Moderation: GÜNTER KAINDLSTORFER

PETER HENISCH, geboren 1943 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Psychologie und lebt als Schriftsteller in Wien. Werke (u. a.): „Die kleine Figur meines Vaters“, 1975, „Der Mai ist vorbei“, 1978, „Pepi Prohaska Prophet“, 1986, „Steins Paranoia“, 1988, „Mortimer und Miss Molly“, 2013. Die Romane „Die schwangere Madonna“, 2005 und „Eine sehr kleine Frau“, 2007, standen auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis, „Suchbild mit Katze“, 2016, auf der Shortlist zum Österreichischen Buchpreis.

 

Zum Buch:

Der Autor Paul Spielmann, der auf einer Bank im Park sitzt und schreibt, ist irritiert. Ist der Mensch, der da auf einmal neben ihm sitzt und ihm zu nahe rückt, ein harmloser Spinner oder ein echter Psychopath? Bildet sich der doch tatsächlich ein, dass es in Spielmanns Roman „Steins Paranoia“ um ihn geht. Er heißt offenbar Max Stein, genau wie der Protagonist, und anscheinend gibt es auch Parallelen zwischen seiner Geschichte und der im Roman. Am nächsten Tag setzt sich Spielmann auf eine andere Bank. Doch so leicht wird er den Quälgeist, der schon bald wieder an seiner Seite ist, nicht los. Als er beschließt, ab sofort zu Hause zu arbeiten, beginnt Stein, Spielmanns Entführung vorzubereiten. Spielerisch wechselt Peter Henisch die Ebenen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Leben und Literatur, wie das nur ein ganz großer Erzähler kann. (Verlagstext)

 

GÜNTER KAINDLSTORFER, geboren 1963 in Bad Ischl, ist Literaturkritiker, Fernsehmoderator, Journalist (deutsche, Schweizer und österreichische Tages- und Wochenzeitungen) und Schriftsteller. Seit 2011 Programmchef der Buchmesse „Buch Wien“.