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8. Dezember 2020 bis 27. Mai 2021

„Beim Schreiben werde ich mir fremd.“ Eugenie Kain (1960–2010)

Ausstellung im StifterHaus

Eugenie Kain ist eine „Geschichtenerzählerin“. Sie sammelt Geschichten, „bevor sie verblassen, verstummen, sich auflösen im offenen Raum des Vergessens“.

Die Ausstellung zu ihrem Werk versammelt Texte und Objekte zu den fünf zu ihren Lebzeiten erschienenen Büchern, aber auch zu Nachlassmaterialien sowie unveröffentlichten Texten und arbeitet Eugenie Kains Leitthemen heraus: vom Spazieren, Wandern und Reisen, über die Wasserorte und Arbeitswelten, die sie schildert, bis zu ihrer Poetik, die sich vor allem anhand der Skizzen in ihren Notizbüchern nachvollziehen lässt.

Kuratorin: Nicole Streitler-Kastberger
Ausstellungsgestaltung / Grafikdesign: Viktoria Schlögl

Ausstellungsdauer: 8. Dezember 2020 bis 27. Mai 2021
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 16.00 Uhr

Zur Ausstellung erscheinen ein Begleitheft sowie das RAMPE-Porträt „Eugenie Kain“.

Lesung von Simone Neumayr

Eugenie Kain: Endstation Nasszone


 

30. April 2021 bis 1. März 2022

„William Shakespeare: Der Sturm“ – Ausstellung zu einer Graphic Novel von Leopold Maurer (Luftschacht Verlag)

Satellitenausstellung zu nextcomic 2021

LEOPOLD MAURER, geb. 1969 in Wien; Studium der Soziologie an der Universität Wien, Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 1998 freischaffender Künstler in den Bereichen Animation, Cartoon, Comic und Illustration. Lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich (www.leopoldmaurer.com).

Zum Buch:
„The Tempest“ ist Shakespeares letzter und wahrscheinlich auch originellster Dramentext. In der Geschichte um den mächtigen Zauberer Prospero findet sich alles, was Shakespeare auch heute noch aktuell und lesenswert macht: Sein Werk ist Familiendrama, Liebeskomödie und Märchengeschichte in einem und kreist dabei um die moralische Frage nach der Begründung von Herrschaft und deren zweifelhafter Legitimität.
Basierend auf der von Vera Sturm und Claus Peymann überarbeiteten Übersetzung von August Wilhelm Schlegel aus der Burgtheaterspielzeit 1987/88 schreibt sich Maurer im Shakespeare-Jubiläumsjahr 2016 mit „Der Sturm“ in die „mythopoetische“ Weiterverarbeitung des Klassikers ein und erweckt darin – in zurückgenommener Colorierung und mit prägnantem Strich – Prospero und Antonio, Miranda und Ferdinand sowie Ariel und Caliban zu neuem Leben.

Ein Kooperationsprojekt mit nextcomic-festival