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20. Oktober 2021 bis 21. Juni 2022

Ausstellung

Das grüne Märchenbuch aus Linz: Ilse Aichinger (1921–2016)

Der Vater war ein im Linzer Kulturleben überaus aktiver Lehrer und Schriftsteller, die Mutter engagierte sich als erste Jugendamtsärztin der Stadt für die gesundheitliche Aufklärung vor allem von Mädchen und Frauen. Erinnerungen an ihre frühe Kindheit in Linz publiziert Ilse Aichinger erst in ihren späten Jahren. Aber als ihr Hauptwerk entsteht, zwischen 1952 und 1981, ist sie mit ihren Texten in fast 20 Jahrgängen des Literarischen Jahrbuchs der Stadt Linz präsent. Die Ausstellung zeigt Ilse Aichinger aus dem ungewohnten Blickwinkel ihrer Beziehung zu Linz und seinen Autoren – an deren erster Stelle Adalbert Stifter steht.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, bestellbar über den Warenkorb auf der Webseite https://stifterhaus.at/publikationen, über E-Mail office@stifter-haus oder unter der Telefonnummer 0043-732-7720-11295.

Kuratorin: Christine Ivanovic
Gestaltung: Peter Karlhuber
Grafik: Gerhard Spring

Ausstellungseröffnung: 19. Oktober 2021, 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Oktober 2021 bis 21. Juni 2022
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 15 Uhr

11. März bis 30. Dezember 2022

Sophokles: Antigone – Ausstellung zu einer Graphic Novel von Olivia Vieweg (Carlsen Verlag)

Satellitenausstellung zu nextcomic 2022

OLIVIA VIEWEG hat in Weimar Visuelle Kommunikation studiert und 2011 ihr Diplom mit dem Comic „Endzeit” gemacht. Sie war Mitherausgeberin der Manga-Anthologie „Paper Theatre“, für die sie 2010 den ICOM Preis erhielt. 2012 gewann sie das Comic-Stipendium von Egmont mit ihrem Skript für „Antoinette kehrt zurück“, 2014. Bei Suhrkamp liegen von Olivia Vieweg „Huck Finn“, 2013, und „Schwere See, mein Herz“, 2015, vor. 2015 erhielt sie für ihre Drehbuchumsetzung von „Endzeit“ den TankredDorst-Preis. Der Film kam 2019 ins Kino. Für die von Isabel Kreitz kuratierte Reise „Die Unheimlichen“ hat Olivia Vieweg „Antigone“ in Comicform umgesetzt.

Zum Buch:Vor rund 2000 Jahren schrieb Sophokles „Antigone“, eine klassische griechische Tragödie. Heute würde man Antigone eine starke Frau nennen, und dass sie von König Kreon, ihrem eigenen Onkel und Ziehvater, lebendig eingemauert wurde, war wohl zu jeder Zeit ein Horror. Die Zeichnerin Olivia Vieweg liebt dieses Genre und hat mit "Endzeit" bereits eine Graphic Novel und einen Zombiefilm veröffentlicht.

Ein Kooperationsprojekt mit nextcomic-festival

Ausstellungsdauer: 11. März 2022 bis 30. Dezember 2022
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, 10 bis 15 Uhr