Präsentation „Rampe“-Porträt Robert Schindel

Vorstellung des Heftes durch den Herausgeber BERNHARD JUDEX

ROBERT SCHINDEL liest einen Ausschnitt aus dem bislang unveröffentlichten Roman „Genia“

IRIS HERMANN und DORON RABINOVICI lesen aus ihren Beiträgen

Anschließend moderiertes Gespräch

Das aktuelle „Rampe“-Porträt zu Robert Schindel beleuchtet die vielfältigen Facetten dieses Dichters. Neben LiteraturwissenschaftlerInnen, die sich z. T. wiederholt mit dem Autor beschäftigt haben – Iris Hermann, Klaus Amann, Hartmut Steinecke, Primus Heinz Kucher u. a. –, haben auch langjährige Schrift­stellerkollegInnen und FreundInnen wie Sabine Gruber, Elfriede Jelinek, Michael Köhlmeier, Rudolf Scholten oder Julian Schutting Beiträge verfasst. Auch Doron Rabinovici ist mit dem Wiederabdruck eines ausführlichen Aufsatzes zum Autor vertreten. Abgerundet wird das Porträtheft durch unveröffentlichte Gedichte des Autors sowie einen Auszug aus dem in Entstehung befindlichen Roman „Genia“, durch ein Gespräch mit Ines Schütz und eine ausführliche Bibliografie.

 

IRIS HERMANN, geboren 1962, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 2012 erschien im Wallstein Verlag „Fährmann sein. Robert Schindels Poetik des Übersetzen“.

Bernhard Judex, geboren 1969, Literaturwissenschaftler, seit 2017 Senior Scientist am Literaturarchiv Salzburg. Zuletzt erschien „Poetisches Wasser. Essays zur Literatur“ (2017); Mitarbeit am „Bernhard-Handbuch“ (2018).

DORON RABINOVICI, geboren 1961, Autor und Historiker, lebt in Wien. Zahlreiche Publikationen, zuletzt „Die Außerirdischen“ (2017).

ROBERT SCHINDEL,geboren 1944 in Bad Hall, lebt als Schriftsteller in Wien. Neben zahlreichen Lyrikbänden veröffentlichte Schindel Essays,  die Romane „Kassandra“ (1979 / 2004); „Gebürtig“ (1992; verfilmt 2001) und „Der Kalte“ (2013) sowie die Theaterstücke „Don Juan wird sechzig“ (2015) und „Dunkelstein. Eine Realfarce“ (2010; aufgeführt 2016). Zuletzt erschien sein Gedichtband „Scharlachnatter“ (2015). Mehrere wichtige Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2009) und Heinrich-Mann-Preis (2014).