Rampe-Präsentation

Präsentation des „Rampe“-Themenheftes 2/19 „Linz“. Aus ihren Texten lesen Irene Hetzenauer, Lisa-Viktoria Niederberger, Sabine Scholl; Moderation: Klaus Nüchtern

„Linz“ hieß die Losung für das diesjährige Themenheft der Literaturzeitschrift „Die Rampe“. Unveröffentlichte Texte wurden gesucht, die das Spezifische dieser Stadt auszuloten gedachten. Materialisiert haben sich Texte, in denen sich „weich gewordene Stahlstadtkinder, dem eigenen Schlachtfest Entkommene, Terroristen aus Versehen, sich zugehörig fühlende Fremde als verletzlich-souveräne, angerührt-abgestoßene, schmerzlich-glückliche Figuren“ (Rampe Editorial) zeigen.

IRENE HETZENAUER, geboren in Innsbruck, aufgewachsen in Oberösterreich. Studium der Japanologie, Ethik und Romanistik an der Universität Wien. Sie übersetzt, lektoriert und schreibt Filmkritiken. Zuletzt hat sie den Fotografen Sepp Dreissinger bei seinen Portrait- und Interviewbüchern „Im Kaffeehaus. Gespräche. Fotografien.“ und „Immer noch Frost. 26 Betrachtungen zu Thomas Bernhards erstem Roman“ unterstützt. Förderpreis der Floriana 2018. Sie lebt, arbeitet und schreibt derzeit in Wien.

LISA-VIKTORIA NIEDERBERGER, geboren 1988 in Linz, Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Salzburg. Seit 2014 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „erostepost“. Veröffentlichungen von Prosatexten in diversen Magazinen und Anthologien, das Debüt „Misteln“, ein Kurzprosaband, ist im März 2018 in der „edition.mosaik“ erschienen. Derzeit arbeitet sie in Linz an ihrem ersten Roman.

SABINE SCHOLL, geboren 1959 in Grieskirchen, studierte in Wien, lehrte Sprache und Literatur in Aveiro, Chicago, New York, Nagoya; seit einigen Jahren auch Literarisches Schreiben in Leipzig, Wien und Berlin. Im Secession-Verlag erschienen ihre drei letzten Romane: „Wir sind die Früchte des Zorns“, 2014, „Die Füchsin spricht“, 2016, „Das Gesetz des Dschungels“, 2018, die sich mit der Rolle von Frauen in Familie und Berufsleben auseinandersetzen.

KLAUS NÜCHTERN, geboren 1961 in Linz a. d. Donau, studierte Germanistik und Anglistik in Wien. Er leitete das Feuilleton der Zeitung „Falter“, wo er nach wie vor als Kritiker und Kolumnist tätig ist.