Rampe-Präsentation

Präsentation des „Rampe“-Porträtheftes „Walter Kohl“

Begrüßung: PETRA-MARIA DALLINGER

Vorstellung des Heftes durch den Herausgeber: GERHARD ZEILLINGER

HARALD KISLINGER liest „Ein kurzer Blick auf einen langen Weg oder Der Gegenkulturschriftsteller“

Interview mit dem Autor: CLAUDIA LEHNER

Songtexte, Gitarre, Ukulele: WALTER KOHL

Gesang: VAHEEN SAID

Das aktuelle RAMPE-Porträt zu Walter Kohl versammelt in einem Heft 17 Beiträge von LiteraturwissenschaftlerInnen, AutorInnen und WeggefährtInnen sowie ein Interview mit dem Autor und seinen ersten publizierten Text („Die Linzer Depression“, 1977).

Neben einzelnen Textanalysen finden sich vergleichende Betrachtungen zu Werken des Autors, Romanen mit teils zeitgeschichtlicher oder (auto)biografischer Prägung, Theaterstücken und Hörspielen, Arbeiten für ein vorwiegend jugendliches Publikum. Kohl wird als Journalist und Schriftsteller, sowie als Herausgeber und Mitgründer des Erinnerungsprojektes „Netzwerk Memoria“ vorgestellt, als passionierter Musikfan, liebenswerter Kollege und Freund. Neben Fotografien zu Leben und Werk findet sich im Porträt auch eine ausführliche Werk-Bibliografie.

HARALD KISLINGER, geboren 1958 in Linz, lebt als freier Autor in Wien. Er war Wegbereiter einer neuen gewaltsprachigen Generation von Dramatikern in den 1980er und 90erJahren. Seine Stücke sind im In- und Ausland aufgeführt worden. Für seine Arbeiten hat er außerdem zahlreiche Preise erhalten. 1995 wurde er mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatiker-Preis ausgezeichnet.

WALTER KOHL, geboren 1953 in Linz, seit 1996 freier Schriftsteller, lebt in Eidenberg bei Linz. Kohl schrieb zahlreiche Romane (zuletzt: „Out Demons Out“, 2017; „Ein Bild von Hilda als toter Mensch“, 2015; „HundertKöpfeFrau“, 2014), Theaterstücke (zuletzt: „the fight“, uraufgeführt in Linz 2011; „ritzen“, zwischen 2002 und 2014 aufgeführt in Hamburg, Leipzig, Düsseldorf, Wien, Graz u. a.) und Hörspiele. 2013 erhielt Kohl den Landeskulturpreis für Literatur des Landes Oberösterreich.

CLAUDIA LEHNER, geboren 1972 in Linz. Studium der Germanistik und Komparatistik/Publizistik/Kunstgeschichte in Wien. 2001–2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich.

GERHARD ZEILLINGER, geboren 1964 in Amstetten, Studium der Germanistik und Ge­schichte in Wien; Literaturwissenschaftler, Historiker, freier Schriftsteller. Zuletzt erschienen „Überleben. Der Gürtel des Walter Fantl“, 2018 und „Julian Schutting. Werk und Material“, 2019.