Error: could not translate key "author" with value "%s" and 1 argument(s)!

„1968 und Heimrad Bäcker"

Moderation: FLORIAN HUBER

1968 gründete der Linzer Verleger und Autor Heimrad Bäcker die Zeitschrift „neue texte“, die sich in den Folgejahren zu einem Leitmedium für experimentelle Dichtung, Konkrete und Visuelle Poesie entwickelte. Anlässlich dieses Jubiläums sollen bei einem Podiumsgespräch mit Lesungen die historischen Bedingungen seiner Arbeit reflektiert und ihre Bedeutung für heutige Kunstschaffende ausgelotet werden.

FLORIAN HUBER ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeschichte des Wissens der Leuphana Universität Lüneburg. Daneben ist er als Verlagslektor und Literaturkritiker tätig. Er forscht u. a. zum Verhältnis von Wissenschaft und Kunst und publizierte in diesem Zusammenhang zuletzt gemeinsam mit Thomas Eder, Anna Kim, Kurt Neumann sowie Helmut Neundlinger den Band „Was ist gute Literatur?“ im Wiener Sonderzahl Verlag.

ROBERT PROSSER lebt als Schriftsteller in Alpbach/Tirol und Wien. Er ist Mitbegründer von „Babelsprech“ zur internationalen Förderung junger Poesie und verantwortlich für die Lesungsreihe „Kombo Kosmopolit“ im Literaturhaus Wien. Für sein Schreiben erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2014 den Reinhard-Priessnitz-Preis. Sein zuletzt erschienener Roman „Phantome“ war 2017 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

WALTRAUD SEIDLHOFER lebt als Autorin in Thalheim bei Wels. Ihr umfangreiches, seit 1971 auch in Buchform publiziertes Werk wurde etwa mit dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur (1991) sowie dem Heimrad-Bäcker-Preis (2008) gewürdigt. Ihr Prosadebüt „fassadentexte“ erschien 1976 in Heimrad Bäckers edition neue texte, während sie zuletzt im Wiener Klever Verlag den Gedichtband „Langsame Figuren“ vorlegte.