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Linzer Vorträge zur deutschen Sprache (37)

Kevin Rudolf Perner: „Hochdeutsch“, Dialekt und Deutsch als Zweitsprache: Worum / „um wos“ geht es denn?

KEVIN RUDOLF PERNER ist Linguist und derzeit am Fachbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache des Instituts für Germanistik an der Universität Wien tätig. Seit 2019 ist er Gastforscher an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von 2016 bis 2018 hatte er die ph2-Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich inne. Davor war er über zehn Jahre lang in verschiedenen prekären Arbeitsverhältnissen als Lehrer für Deutsch als Zweitsprache in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte ergeben sich aus konversationsanalytischen Zugängen zum Feld Deutsch als Zweitsprache und Variation des Deutschen.

Worum / „um wos“ geht es denn, wenn sich Menschen Deutsch als Zweitsprache (DaZ) aneignen? Wenn sie dabei mit sowohl standardnahem („hochdeutschem“) als auch dialektnahem Sprechen vonseiten ihrer GesprächspartnerInnen als Input umgehen müssen? Worum / „um wos“ geht es denn, wenn sich GesprächspartnerInnen DaZ in Oberösterreich aneignen?

Der Vortrag beschäftigt sich mit diesen Fragen aus soziolinguistischer Sicht. Dafür werden zwischen 2017 und 2018 in Oberösterreich erhobene Gesprächsdaten aus dem Unterricht an Regelschulen und aus dem betrieblichen Alltag in der Lehrlingsausbildung diskutiert, an denen GesprächspartnerInnen beteiligt sind, die dabei sind, sich DaZ anzueignen.

Ziel des Vortrags ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was es bedeutet, die verschiedenen Erscheinungsformen – die „Variation“ – des Deutschen bei dessen Aneignung als Zweitsprache zu berücksichtigen.