Hauptinhalt
MundArt Neu

25 Jahre Gruppe „neue mundart“

Lesung mit den Autoren: HANNES DECKER, MARKUS SIMANKO, ENGELBERT LASINGER

Einführung: KLAUS HUBER

 

Veranstalter: Stelzhamerbund

Die Gruppe „neue mundart“ wurde im September 1997 auf Betreiben von Hofrat Dr. Karl Pömer gegründet, untersteht dem Stelzhamerbund und feiert heuer ihren 25. Geburtstag. Sie sieht auch weiterhin ihren Schwerpunkt darin, neue Tendenzen und Stilrichtungen in der Dialektliteratur anzuregen und zu fördern. Sie will jedoch keine Gegenströmung zum Traditionellen sein, sondern eine dringend notwendige Ergänzung.

Hannes Decker, geb. 1946 in Trautendorf NÖ, verheiratet, 4 Kinder, lebt in Linz, war Angestellter bei einem großen Küchenhersteller. Er ist Vizepräsident im Stelzhamerbund und Mitglied beim OÖ Künstlerbund. Erste Gedichte als junger „Grünschnabel“, dann lange nichts, schreibt seit 1992 Mundart und Schriftsprache, ab 1995 Konzentration auf Lyrik, zahlreiche Lesungen im Inn- und Ausland. Beiträge in diversen Anthologien und Autor der Mundartbücher „mit meina kindlichn söh“ 2004, „a zündhözl“ 2006 und „im schpüagü“ 2011.

Markus Simanko, geboren Ende Februar in Steyr, lebt derzeit im Waldviertel. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit dem Werkstoff "Wort". Anfangs nur in Schriftsprache, später auch in Mundart, sowie mit der Vermischung beider Sprachmöglichkeiten. Er ist Mitglied diverser Schreibgruppen, erfolgreicher Poetry-Slammer und Gewinner des Schatzdorfer Literaturpreises. Sein Schreibunwesen findet sich in allen möglichen Genres, wie etwa Prosa, Kurzgeschichten, ewig unvollendeten halb und viertel Romanen und experimentellem "Zeugs" wieder.

Engelbert Lasinger, geboren 1960 in Kaltenberg, verheiratet, lebt in Linz, schreibt seit 1993 zeitgenössische Literatur in Schriftsprache und Mundart. Er ist Vorstandsmitglied im Stelzhamerbund, Leiter der Gruppe „neue mundart“, Mitglied mehrerer Autorenvereinigungen, Preisträger diverser Literaturwettbewerbe und Konsulent für Volksbildung und Heimatpflege. Mit Erfolg hat er seine Texte bisher in sechs Mundartbücher gepresst: "Seitnweis" 1998, "Zwoa Poar Schuah" 2001, "Bredlbroat" 2004, "zaumgwoxn" 2007, "Es weinachtlt sehr" 2010 und "Wodawö" 2012.