Schriftenreihe des Adalbert-Stifter-Institutes Folge 32

Wiederholte Spiegelungen. Von Kant und Goethe zu Stifter. Ein Beitrag zur österreichischen Geistesgeschichte


Von Sepp Domandl

166 Seiten

Ziel dieser Arbeit ist es, nachzuweisen, daß Stifter gemäß dem Gesetz der Wiederholten Spiegelungen bewußt oder unbewußt gerade seine wesentlichsten Anschauungen von Kant und Goethe übernimmt und sie schöpferisch weiterbildet. Die Arbeit erschließt bisher unbeachtete Quellen und geht auf kaum bekannte österreichische Persönlichkeiten ein, die das Denken ihrer Zeit bereichert haben.

 

Inhalt

 

Vorwort

 

Widersprüchliche Anschauung über Stifters Verhältnis zu Kant und Goethe

 

Stifter und das donauländische Österreich

 

Stifter und die Problematik seiner Zeit

 

Wiederholte Spiegelungen

 

Kant und das österreichische Geistesleben

 

Österreichs Stellung zu Goethe

 

Stifters Weg unter dem Druck des Systems

 

"Das Göttliche im Gewande des Reizes"

 

"Der eigene innere Gott"

 

"Verlust einer goldenen Mücke"

 

Natürliche und besondere Religion

 

Von Klopstock zu Kant und Goethe

 

"Gestalt und Bauführung" Abwendung von Linné und Mohs

 

Stifter und Friedrich Schlegel

 

"Sanft und unablässig verändernd bildend"

 

Sozialeudaimonismus

 

"Der Nachsommer", ein sozialer Roman?

 

Die endgültige Überwindung der Popularphilosophie

 

Die Forderung der Dinge

 

Der Weg zum Geschichtsroman

 

Schlußwort

 

Anhang. Die amtliche Entscheidung gegen Kant. Gutachten und Protokolle der Studien-Revisions-Hofkommission von 1798

 

Anmerkungen

 

Register

 

 

€ 10,00