Philosophisch-literarische Reihe

(M)ein Tagebuch


Hg. von Petra-Maria Dallinger

95 Seiten

ISBN 978-3-900424-71-8

„(…) Die Kunst des Tagebuch-Schreibens scheint eine zu sein, die jeder und jedem gegeben ist, die gewissermaßen ganz selbstverständlich zur Verfügung steht oder sich zumindest recht leicht erlernen lässt. Das gilt vor allem für jene tatsächlich ganz privaten Aufzeichnungen, die dies nicht nur vorgeblich sind, sondern endgültig bleiben wollen, deren Lektüre daher eo ipso immer ein Akt gewaltsamen Enthüllens und Eindringens, einer von Voyeurismus ist. Nicht selten allerdings verlässt das spontan ‚Festgehaltene‘ den ihm eigentlich zugedachten, eben ganz privaten Raum, ursprünglich geheime Aufzeichnungen werden entdeckt und öffentlich gemacht, eilig hingeworfene Notate dienen als Inspiration für literarische Entwürfe, manches Tagebuch ist von vornherein ganz bewusst mit dem Blick auf die große Leserschaft formuliert und bietet dann oft doch nicht ganz so intime Einblicke. (...)“
(Petra-Maria Dallinger)

Inhalt

Petra-Maria Dallinger: Ein Buch für mich allein? Gedanken zum Tagebuch
Nach Tagebuchaufzeichnungen
Walter Pilar

„Ich werde von nun an mehr hereinschreiben …“
Schreiben im Alltag, Schreiben als Alltag. Beispiele von Frauen- und Mädchentagebüchern aus der Sammlung Frauennachlässe
Li Gerhalter

„Lebe beinahe schon aus Erinnerungen“
Franz Riegers Tagebuch 1997
Claudia Lehner

Kurzbiografien

Impressum

€ 9,70